Nach den neusten Vorschlägen unseres #Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) zur Abschaffung der „Papierfahrkarte“ sollte man wirklich einmal über die Einführung digitaler Politiker nachdenken.

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Es würde sicher sehr viel an Kosten und Diäten für den Steuerzahler einsparen und uns vor profilierungssüchtigen Politikern schützen.

Die Einfälle des Herrn Verkerstminister

Ganz im Ernst, man versucht uns in eine digitale Abhängigkeit zu treiben, die drohende Abschaffung des Bargeldes, Australien ist zurzeit dabei, die 100 Dollarnote abzuschaffen und auch bei uns laufen diese Bestrebungen, digitale Ausweispapiere haben wir ja fast alle schon.

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Jetzt kommt der Verkehrsminister mit so einem weiteren genialen Einfall und möchte bundesweit die #Fahrkarten aus Papier abschaffen. So wird jeder gezwungen, über kurz oder lang mit einer Chipkarte oder über Smartphones auf digitalem Weg an dem öffentlichen Leben teilzunehmen. Was ist mit den Leuten, die sich kein Smartphone leisten können, die froh sind, wenn sie sich ein paar Cent für die Fahrkarten zusammenkratzen oder den Menschen, den man aus Mitgefühl am Fahrkartenschalter mal schnell ein Fahrkarte kauft, damit sie in die Stadt fahren können? Bei der BILD habe ich eine Umfrage zum digitalen Ticket gesehen, die stand auf nahezu 50 / 50, sicher sehr viele Menschen mögen es bequem und zahlen so gern mit der Karte. Aber sind die Sachen wie NSA und Mr. Edward Snowden schon vergessen. Die digitale Fahrkarte ist ein weiterer Schritt zur Abschaffung des Bargeldes, nur sind wir uns wirklich bewusst wie abhängig uns da alles macht?

Stellen Sie sich doch mal die Situation vor, Sie haben Schulden, sowas soll nicht selten in unserem Land vorkommen und jemand macht Ihr Konto wegen einer Pfändung zu.

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Soll auch vorkommen, nicht selten oder? Was ist dann, wenn alles auf digitalem Wege läuft? Nichts, Sie können nicht einmal mehr Bus fahren. Der alte Mann, der immer die Zeitungen verkauft hat, hat er jetzt einen Kartenleser dabei oder ein Smartphone mit Bluetooth zum Datenaustausch?

Sind die Gedanken noch frei?

Es wird gegen die „Islamisierung“ unseres Landes geschrien aber wir lassen uns gleichzeitig so einfach „Digitalisieren“. Jeder einzelne Schritt von uns kann somit, von jedem der Zugang zu den Daten bekommt, innerhalb von Sekunden ausgewertet werden. Erinnert mich sehr an den Roman „1984“ von George Orwell.

Ich trage keinen Aluhut! Aber nach den Aktionen unsere amerikanischen Freunde mit ihrer NSA, sollte man doch hellhörig geworden sein, wobei diese Gedanken bei den neusten und wichtigen Neuigkeiten vom Dschungel Camp sehr schnell in Vergessenheit geraten könnten.

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Frei nach dem Motto, gebt dem Volk Brot und Spiele.

Ich bin nicht gegen die Einführung dieser digitalen Fahrkarten, aber ich bin dagegen, uns die Freiheit unserer Wahlmöglichkeiten zu nehmen. Denn der nächste Schritt ist der Chip unter der Haut, welches ich zuerst für ein Ammenmärchen der Verschwörungstheoretiker gehalten hatte, bis ich die Berichte aus Schweden gesehen habe. Eine dDgitale Gesellschaft ist eine kontrollierbare und sehr einfach zu verwaltende Gesellschaft, wo der Einzelne schnell seine Bedeutung als Individuum verlieren kann. Wir müssen uns dann immer die Frage stellen, was macht dieses System, welches die Kontrolle hat mit uns, wenn wir nicht mehr für das bestehende System sind? #Alexander Dobrindt