Ist Ihnen etwas aufgefallen? Nein, na da denken Sie doch noch einmal scharf nach. Genau! Wo ist eigentlich Pegida? Und wo die Rufe gegen die #Lügenpresse? Einfach weg. Stattdessen spricht das ganze Land von "postfaktischen" Nachrichten und "#Fake News". Man nennt so etwas auch den Umkehrtrick. Aber der Reihe nach.

Das Volk maulte ein wenig

Einem Teil des Volkes gefiel es nicht, dass Bundeskanzlerin Merkel ihre Politik für alternativlos erklärte. Nun ja, ist auch eine etwas merkwürdige Haltung in einer Demokratie, die vom Wettbewerb der Ideen leben sollte. Also entstand eine neue Partei, die AfD und diese Pegida Demonstrationen.

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Man kann davon halten, was man will, aber sie waren Fakt. Echt gut besucht, anfangs viele Bürger aus der arbeitenden Mitte, und es gab große Aufregung darüber, dass die Medien eine "Lügenpresse" wären.

Lügenpresse, wirklich?

Natürlich gibt es nicht die eine Presse und auch lügen nicht alle Journalisten, weil sie zu doof sind oder bestechlich oder politisch beeinflusst. Nein, so geht das nicht. Die Sache ist viel einfacher. Es gab schon X Umfragen, die alle zeigen, dass die Mehrheit der deutschen Journalisten mehr oder weniger rot-rot-grün ticken, oder "r2g" wie die linke Einheitsfront hip genannt wird. Der Eindruck, dass viele Journalisten nicht gerade rechts schreiben, ist... richtig. Die Mutmaßung, es würde sich um Lügen handeln, ist... falsch. Macht es das besser? Nein.

Konservative in der Presse

Es wäre ja mal ein lohnenswertes Unterfangen, wenn mehr konservativ gesinnte Schreibtalente auch in diesen Beruf gehen würden.

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Aber diese Leute zieht es mehr in die gut bezahlten Jobs wie Bankster oder Anwalt, und so wird die unterbezahlte deutsche Presse auch weiterhin links überhängen.

Und dann kam der Zaubertrick

Der Mainstream Presse und den meisten Politikern waren sowohl Pegida als auch der Vorwurf der Lügenpresse ein riesen Ärgernis. Was macht man in einer solchen Situation? Erst sorgt man dafür, dass das Phänomen Pegida so extrem als rechts dargestellt wird, dass ein Normalbürger sich dort nicht mehr hinwagt. Als nächstes dreht man den Spieß um und ersetzt den Diskurs zur "Lügenpresse" mit der Behauptung, nicht die Mainstream Medien wären das Problem, sondern die neuen und alternativen Nachrichtenquellen. Diese würden Lügen verbreiten (Fake News) und "#postfaktisch" handeln, also ohne Fakten und nur mit Emotionen spielend.

Und das Wahljahr kann kommen

Die Demos beseitgt, den Vorwurf der "Lügenpresse" durch eine Vorwurfsumkehr beseitigt - und schwupp kann das Wahljahr für die etablierten Parteien kommen. Ob das noch einer freiheitlichen Demokratie entspricht, das ist allerdings eine andere Frage.