Die russischen Geheimdienste sollen brisante Einzelheiten aus Donald Trumps Finanzen und dem erotischen Leben wissen; als Anführer der freien Welt sollte er erpressbar sein. Entsprechen diese Behauptungen der Wirklichkeit oder haben wir es mit einer Verschwörung gegen den demokratisch gewählten Präsidenten zu tun? Soll etwa infolgedessen niemand die Behauptung wagen, dass auch heute ein Dialog hundert Mal besser ist, als die Welt an den Rand der dritten Katastrophe der Menschheit zu bringen? Ob es das Ziel dieser Presse- und Medienfehde ist, die Tatsache auszublenden, dass Barack Obama sich in den letzten Wochen seiner Amtszeit so benimmt, als würde ausgerechnet er erpresst werden?

Soll das für Trump zu einer politischen Atombombe auswachsen?

Bereits im November hat die Tageszeitung „Washington Post“ berichtet, dass laut dem sog.

Werbung
Werbung

Voraussagen-Professor Allan Lichtman die Berufspolitiker der republikanischen Partei selbst ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Amateur Trump beginnen könnten. Gründe dafür könnten Handlungen von Trump sein, die die nationale Sicherheit der Vereingten Staaten gefährden. Auch die Handlungen der Geheimdienste im Zusammenhang mit seinen geschäftlichen Verbindungen.

Die Theorie der totalitären Demokratie

Arendt warnte bereits in den 1950ern, dass neben dem Kommunismus auch der kriegerische Antikommunismus dazu neige, einen totalen Anspruch auf die Weltherrschaft zu entwickeln und dadurch das Abendland zum Spiegebild der Sowjetunion machen könnte. Der israelische Historiker Jakov Talmon war ein Mann, der die politische Philosophie als richtig anerkannt hatte. Laut Talmon nehmen die Anhänger der totalitären Demokratie die Freiheit als etwas wahr, das langfristig und nachhaltig nur durch kollektive Anstrengung erreicht werden kann.

Werbung

Demnach seien alle Bürger verpflichtet, im Einklang mit dem politischen Ziel der Schaffung einer fehlerfreien Neuordnung zu leben und zu arbeiten. Das sollte ihnen das harmonische Zusammenführen aller Gegensätze und den Endsieg im Kampf gegen die Achse des Bösen sichern.

Werden derartige Ansichten einmal bei der Mehrheit der Bevölkerung durchgepeitscht, beginnt die „totalitäre Demokratie“ aufzublühen. Und alle, die dagegen sind, gelten natürlich als Verräter oder als durch fremde, teuflische Großmächte erpressbare Personen. Sie müssen als böse Kreaturen behandelt und ihrem durch sie selbst verschuldetem Schicksal überlassen werden. Dies geschah zum ersten Mal während des Ersten Weltkrieges in Frankreich und Großbritannien, dann in den Vereingten Staaten, so Talmon.

Dieser philosophisch-politische Gedanke wurde durch zwei US-amerikanische Politikwissenschaftler: Engdahl und Wolin fortgesetzt. In seinem Buch Full Spectrum Dominance: Totalitarian Democracy and the New World Order (d. h.: Die allseitige Dominanz: Die totalitäre Demokratie und die neue Weltordnung), schenkt Frederic William Engdahl seine Aufmerksamkeit dem Problem der US-amerikanischen Oberschicht, die durch militärische und wirtschaftliche Mittel die Weltherrschaft an sich reißen wolle.

Werbung

Seiner Meinung nach hat eine derartige politische Zielsetzung zu innenpolitischen Bedingungen geführt, die dem #Totalitarismus ähneln.

Die Verschwörungspraxis

Während der Anhörungen im US-Senat haben sich der designierte Verteidigungsminister und der mögliche zukünftige CIA-Chef in Sachen Russlands ganz anders geäußert als der gewählte US-amerikanische Präsident. Laut dem designierten amerikanischen Verteidigungsminister General James Mattis (auch der „Irre Hund” genannt) sei das Wichtigste, dass man gegenüber Putin realistisch sei; dieser versuche die NATO-Mitgliedsstaaten zu spalten und gegeinander aufzuhetzen. Man fragt sich: ganz wie Breschnew in den 1960ern? Oder: war de Gaulle damals ein Dummkopf, der sich gegen die Amis aufhetzen ließ? Mattis hat sogar behauptet, der Weltfrieden habe drei Todesfeinde: die IS-Terrororganisation, China und Russland. Wird vielleicht #Donald Trump schon seit Monaten erpresst und gar nicht durch den Kreml? #USA