Wenn ein Björn Höcke von der AfD komische Bemerkungen zum Holocaustdenkmal macht, dann darf er sich nicht wundern, wenn es Ärger gibt. Auch mit der eigenen Partei, denn der hat er gerade einen Bärendienst erwiesen.

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Rechzeitig zur #Bundestagswahl bekommt die Gutmensch-Zensur nochmal einen richtigen Schub. Sind die Internetsheriffs ohnehin wie Pilze aus dem digitalen Boden gekrochen, so werden wir bis zur Bundestagswahl die ganze Vielfalt an Gülle zu sehen bekommen, die in solchen Zeiten überhaupt möglich ist, um sie über den Andersdenkenden und kritischen Bürgern auszuschütten. Dabei ist der ganze Hype um die Internetpolizei dermaßen durchsichtig, dass man nur staunen kann.

Ein billiger durchsichtiger Trick

Kaum verhohlene Parteienfinanzierung und Wahlkampfhilfe wird hier mit viel Stiftungsgeld, aber auch Steuergeld, betrieben. Als der Dieselskandal noch nicht absehbar war, wurde der Moderator und "Meteorologe" Kachelmann von den Umweltschützern "Sauberer Himmel" angezeigt, weil er diese "Neonazis" nannte.

Die Klage wurde aus verschiedenen Gründen abgewiesen. U.a. deshalb, weil es wohl Neonazis unter den Abgaskritikern gebe und "So oft, wie das heute jemanden vorgeworfen wird, ist es fraglich, ob das noch eine Prangerwirkung hat", sagte der Richter im Hinblick auf den Nazivergleich." Das war 2011!

#Diffamierung funktioniert in Deutschland immer

Man staunt also, dass verschieden Diffamierungslabels bis heute nicht wirklich stumpf geworden sind. Aber was ist, wenn man noch nie Kontakt zu einer rechten Partei oder deren Anhängern hatte. Reicht dann eine Art "Gesinnung", um trotzdem als #Nazi zu gelten?

Über Nacht Nazi

Als ich noch selbständig war und immer selbst ständig arbeiten musste, zog ich auf einen kleinen Berg in der Oberpfalz mitten in den Wald. So konnte man sich ein wenig erholen, trotz der knappen Freizeit. Im Liegestuhl den Himmel betrachtend, sah ich es dann erstmalig bewußt: Zielstrebig gezogene weiße Kondensstreifen, die dann aufquollen und den Himmel mit einer künstlichen Bewölkung bedeckten. Das ist über 15 Jahre her und ich musste tausende Fachartikel und etliche Doktorarbeiten durcharbeiten, um dem Phänomen einigermaßen auf die Spur zu kommen.

Für die ganze Wahrheit müsste man "Geheimnisträger" sein

Das "Nachforschen" geht natürlich nur bis zu einem gewissen Punkt, ab dem man "Geheiminsträger" sein muss, um die ganze Wahrheit zu begreifen. Jedenfalls hat mir die Beschäftigung mit dem Kerosinskandal ebenfalls das Label Nazi eingebracht, was mich erst sehr verwunderte, bis ich dann erfuhr, dass ausgerechnet die NPD das Thema Flugzeugabgase als sog. #Chemtrails bis in den sächsischen Landtag brachte. Weil die Partei damals offensichtlich V-Mann-gesteuert war, hat man das Thema der NPD ganz gezielt ans Bein gebunden, um es nun als "Nazithema" diffamieren zu können. Der Trick hätte mal den Dieselauto-Herstellern einfallen sollen.

Wenn also einige Strategen ganz laut schreien und mit dem Diffamierungsfinger auf andere zeigen, dann sollte man diese Wahnwichtel einmal genauer betrachten. Denn wer so laut und dramatisch auf andere zeigt, der hat selbst oft Dreck am Stecken.