Die ganz normalen, wenn sogar durch äußerst gefährliche Vorgänge der letzten Zeit irgendwie radikalisierten Bewegungen, wie AfD, werden durch linke Verschwörungstheoretiker als Neonazis verumglimpft. Es gibt ein paar große Lügen über die Weltgeschichte, die zu diesem Zweck ausgenutzt werden. Nicht alle Deutschen waren Nazis und nicht alle Sklavenhälter Unmenschen.

Die Europäer und Europäerinnen in Fußeisen der Muslime

Im 17., 18. und 19. Jahrhundert beschossen die Kriegsmarinen mehrerer europäischen Staaten sowie der VSA Algier, Tunis und Tripolis, um die in diesen Häfen liegenden Piratenflotten zu zerstören sowie die Freilassung europäischer Sklaven und Geiseln zu erzwingen.

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Die Zahl der Letzteren war sehr hoch und wurde auf bis etwa drei Millionen geschätzt. Dazu kamen weitere Millionen der weißen Sklaven im Osmanenreich, die allerdings in der Regel besser behandelt wurden. Erst die koloniale Eroberung Afrikas hat den arabischen Sklavenhändler das Werk gelegt.

Es war anderseits sehr oft der Fall, dass Afrikaner durch andere Afrikaner wie ein Vieh oder noch schlimmer behandelt wurden.

Diese historische Tatsachen sind nicht zu verneinen, genauso wie die äußerst rege Teilnahme der Schwarzafrikaner bei dem europäischen Sklavenhandel des Zeitalters der Segelschiffe.

Wie behandelten die weißen Herren ihre schwarzen Sklaven wirklich?

Zur der Zeit als noch sehr viele Augenzeugen der Sklavenära am Leben waren, schrieb dazu ein deutscher Gelehrter: „In vielen Fällen und bei kleinerem Sklavenbesitz trennten sich die Eigentümer von ihren Leuten nur im äußersten Notfall.

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Musste es sein, so gestatteten sie ihnen, selbst nach einem erwünschten neuen Herrn zu suchen, oder bemühten sich, einen zuverlässigen Käufer zu finden; sie verkauften eine Familie womöglich ungetrennt und stipulierten beim Verkauf an einen Händler, dass dieser Kinder und Eltern, Mann und Frau nicht getrennt von einander weiter veräußern dürfe.

[...] Häufig waren die Verkäufe eine Strafe wegen begangener Verbrechen, für die man den Sklaven der Gerechtigkeit nicht überliefern wollte, oder wegen versuchten Entlaufens. Noch zahlreicher waren die Zwangsverkäufe und Veräußerungen bei der Erbschaftsregulierung.“

Ernst von Halle, Baumwollproduktion und Pflanzungswirtschaft in den Nordamerikanischen Südstaaten. Erster Teil: Die Sklavenzeit. Leipzig 1897, S. 284

Die Baumwollepflanzungen waren keine KZs

So schrieb darüber von Halle: „Es gab zwei Arbeitssysteme: Entweder, und das war in den Reis- und Zuckerpflanzungen, sowie einer Reihe der größten Baumwollpflanzungen die Regel, im Stückwerk — oder in der Zeitarbeit.

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In einem Fall wurde dem Einzelnen oder einer Abteilung eine bestimmte, meist traditionell feststehende Arbeit auferlegt (Task), nach deren Fertigstellung er für den Rest des Tages Herr seiner eigenen Zeit war und etwa seinen kleinen Acker oder Garten bestellen konnte; oder er hatte eine bestimmte Zeitdauer zu arbeiten (Day Labour), meist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Im zweiten Fall wurden alle zusammen unter einheitlicher Leitung die vorgeschriebene Zeit beschäftigt, wobei es sich allerdings darum handelte, gewisse Arbeiten in einer angemessenen Zeit fertigzustellen. Die fremden Beobachter sind sich einig darüber, dass bei Baumwolle in der Regel die Arbeitsmenge gering war“. (ibidem, S. 294)

Um 1850 war der Preis für einen neuen Sklaven schon so hoch, dass Maßnahmen ergriffen werden mussten, die einen allmählichen Untergang der Sklaverei bedeuteten. Es wurden die ersten Landmaschinen eingeführt. Die freien Landsarbeiter wurden angeheuert, um die Sklaven, die auch immer häufiger für leistungsfähige Arbeit ein Lohn bekamen, zu entlasten. (Robert William Fogel and Stanley L. Engerman, Time on the Cross: The Economics of American Negro Slavery, 1974, passim) Die Unterernährung und Hungerstod der Sklaven hat erst der „Krieg um Abschaffung der Sklaverei“ („Shermans Marsch zum Meer“ und andere Methoden der totalitären Kriegsführung der „Befreier“) mit sich gebracht. #Geschichte #USA #Rassismus