Dass das einst seriöse Magazin "#Der Spiegel" immer mehr zu einer fragwürdigen Quelle wird, ist keine neue Nachricht. Was sich die selbsterklärte Hamburger Journalistenelite jedoch jetzt erlaubt, sprengt die Normen eines zivilisierten Landes. Auf der Titelseite zeigt der Spiegel eine Zeichnung von US-Präsident Donald #Trump als IS-Terrorist, welcher die Freiheitsstatue mit einem Messer geköpft hat. Man muss nicht lange rätseln, warum die Verantwortlichen des Spiegel solch eine optische Gewalttat begehen. Sie wollen "Attention", wie es auf Neudeutsch heißt, und damit die fallende Auflage steigern. Trump-Bashing ist beim Spiegel ohnehin seit Wochen eine Art Lieblingssport.

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Der Schocker ist den Hamburgern gelungen. Von der Washington Post bis zu Buzzfeed berichten zahlreiche US-Medienhäuser über das #Cover. Der Spiegel hat jetzt jene Show, die er wollte. Ohne Skrupel, ohne Scham. Unprofessionell und grausam.

Fremdschämen inklusive

Gut möglich, dass man beim Spiegel diesen PR-Coup feiert. Doch wird in dieser mehr als geschmacklosen Aktion wie in einem Brennglas deutlich, was gegenwärtig im deutschen Journalismus aus dem Ruder läuft. Kein Superlativ ist ausreichend, kein Vergleich zu hinkend, Hauptsache Trump bekommt Dresche.

Stellen Sie sich vor, wir wären es gewesen!

Das betreffende Cover ist auch Ausdruck einer unglaublichen Arroganz der etablierten deutschen Medien. Stellen Sie sich für einen Moment vor, wir als Blasting News - immerhin ein Medium, das von Google unterstützt wird - hätte solch eine Nummer gebracht.

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Man hätte uns gevierteilt. Schon wegen viel weniger haben wir harsche Leserbriefe erhalten, obwohl wir auf hohe Standards achten. Aber beim Spiegel kann man offenbar den US-Präsidenten als Terroristen darstellen, ohne dass ein Aufschrei erfolgt. Der Spiegel, sollte er noch einen Funken Anstand haben, müsste eigentlich die Ausgabe zurückrufen, sich entschuldigen und zu einem seriösen Journalismus zurückkehren.

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