Hat Donald Trumps Beraterin Kellyanne #Conway das US-Einreiseverbot mit einem Terroranschlag verteidigt, der so nie stattgefunden hat? Es sieht ganz danach aus. Derzeit ist kein Thema so präsent in den Medien wie der neue US-Präsident Donald #Trump. Man könnte fast schon meinen, es lohne sich eine eigene Nachrichtenrubrik mit dem Titel #DailyTrump einzurichten. Diesmal kommt der nächste Hammer allerdings nicht vom Realsatiriker mit der gewagten Föhnfrisur, sondern von seiner bis zum Kinn gelifteten Beraterin Kellyanne aka "#Alternative Facts" Conway. Die Kritik an dem von Präsident Trump verhängten Einreisverbot für Menschen aus sieben vornehmlich muslimischen Ländern war in den vergangenen Tagen immens.

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Was also tun, wenn man nicht möchte, dass dem neuen Präsidenten seine handwerklich gewagte Politik auf die Füße fällt, dies aber der Fall ist? Klar, man lügt, dass sich die Balken biegen. Das ist im postfaktischen Zeitalter aber auch nicht weiter schlimm, denn es handelt sich ja heutzutage nicht mehr um falsche Aussagen, sondern "nur" um eine alternative Gestaltung der Wahrheit.

Alternative Fakten statt Lügen?

Conway scheint mittlerweile die Expertin schlechthin für "Alternative Fakten" im Weißen Haus zu sein. Während Pressesprecher Sean Spicer - nicht zu verwechseln mit Scary Spice von den Spice Girls - wenigstens versucht noch ein kleines bißchen Wahrheit in seinen Äußerungen unterzubringen, erfindet die Lügen-Baroness auch gerne mal einen Terroranschlag.

Wie man einen Anschlag vertuscht, den es nie gab!

"Viele Menschen wissen darüber nichts, weil es nicht berichtet wurde", begründete Conway die Tatsache, dass kein Mensch auf diesem Planeten - außer ihr - bis dato von einem "Bowling Green Massaker" gehört hatte.

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Das lag aber weniger an einer "Lügenpresse" als daran, dass es gar keinen Anschlag in Bowling Green gab. Im Jahr 2011 wurden zwar zwei Iraker - Mohanad Shareef Hammadi und Waad Ramadan Alwan - verhaftet, die in Bowling Green lebten. Allerdings nicht, weil sie auf US-Boden einen Anschlag verübt hatten, sondern wegen eines Vorfalls gegen US-Truppen im Irak.

Conway geht in die Vollen!

Erst einmal in Fahrt gab die Trump-Beraterin an, dass es daraufhin bereits ein sechsmonatiges Einreiseverbot für irakische Flüchtlinge gegeben habe. Auch das dürfte eine ihrer "Alternativen Realitäten" sein. Nach jenem Vorfall hatte die Regierung Obama nämlich nur weitere Hintergrund- und Personenrecherchen zu potentiellen Gefährdern angeordnet. Die von Conway noch nachgelegte Behauptung, das Dekret von Präsident Trump entspräche der gleichen Politik, die auch der mittlerweile auf den britischen Jungferninseln weilende Ex-Präsident Barack Hussein Obama verfolgt hätte, ist schlichtweg gelogen.

Das reinste Chaos!

Gerade einmal 14 Tage ist der Mann mit dem blondierten Meerschweinchen auf dem Kopf im Amt und schon schwanken die Grundfesten der westlichen Welt.

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Tatsächlich ist die Liste der Fettnäpfchen des Donald Trump nach fast zwei Wochen mittlerweile länger, als bei richtigen Politikern nach einer ganzen Karriere. Ganz egal ob seine Amtseinführung die Größte und fantastischste der Weltgeschichte gewesen ist, ob er den australischen Premierminister beleidigte, Mexiko mit einer Invasion drohte, Nord-Korea einen Atomschlag prophezeite, ein US-Elitesoldat beim ersten militärischen Einsatz unter Trumps Führung getötet wurde oder er Mitarbeiter der Ministerien entlässt, die sich nicht seinen Weisungen fügen: man traut sich kaum mehr die Nachrichtenticker zu lesen. Es bleibt nur zu hoffen, dass manche kühleren Köpfe weltweit in der Lage sind Trump aufzuhalten, bevor er das tut, was er auch schon in seinen Zeiten als Unternehmer getan hat: alles unter seiner Führung in den Ruin zu treiben.

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