Aktuell berichten "Der Spiegel" und "Die Welt" über die derzeitige Situation. Fast zwei Jahre nach der von Bundeskanzlerin #Angela Merkel geöffneten Grenzen für Flüchtlingen, die Deutschland somit überfluteten, ist die Erfassung von Flüchtlingen immer noch eine Baustelle. Das Land führt erkennungsdienstliche Maßnahmen durch, die Kommunen auch, allerdings arbeiten beide Seiten nicht so wie es erforderlich wäre nach gleichem Prinzip, hier kocht jeder seine eigene Suppe.

Somit sind dem #Sozialbetrug die Türen weit geöffnet. Die Bamf-Chefin Jutta Cordt ruft alle Ausländerbehörden der Kommunen auf, die Fingerabdrücke der von ihnen registrierten #Flüchtlinge aufzunehmen und mit dem Register der Sicherheitsbehörden abzugleichen. Vom Bamf wird dieses bereits seit längerer Zeit praktiziert. Somit können Mehrfachidentitäten und Mehrfachbezug von Leistungen verhindert werden.

Es gibt öffentliche Zahlen darüber, dass bereits seit 2015 Sozialbetrug durch Mehrfachbezug in Millionenhöhe stattgefunden hat. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) fordert deshalb neue und rückwirkende Prüfungen der Anträge

Auch der Fall des Berlin-Attentäters hat gezeigt wie wichtig genaue Registrierungen erforderlich sind. Allerdings wird es im 1. Quartal 2017 immer noch nicht richtig umgesetzt.

Technisch möglich aber nicht umgesetzt

Warum führt unsere Regierung nicht eine einheitliche Chip-Karte für Flüchtlinge ein? Auf der Vorderseite der Karte könnte ein Foto, der Name und Geburtsdatum eingetragen werden. Dieses würde dann als Asylantenausweis dienen. Auf dem Chip sind dann Fingerabdrücke, Anschrift usw. gespeichert. Leistungen, die der Asylsuchende vom Amt erhält, würden darauf eingetragen und als Krankenkarte könnte sie auch gleichzeitig genutzt werden. Dann zahlt der Staat direkt die Kosten für die medizinische Behandlung der Flüchtlinge und es würde die Beiträge der Versicherten der Krankenkassen erheblich entlasten.

Vieles ist technisch möglich - allerdings tun sich die gut bezahlten Verantwortlichen mit ihren sogenannten Experten immer mit einfachen Dingen, die jeder normale Bürger mit Leichtigkeit klären könnte, schwer.

Die Balkanroute ist noch nicht wirklich geschlossen

Auch wenn immer wieder von der geschlossenen Balkanroute die Rede ist, die Route ist nicht tatsächlich geschlossen. Besonders nicht der westliche Teil dieser Route sei laut Österreichs Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil (SPÖ) soweit geschlossen wie sie sein müsste. Es hielten sich immer noch zu viele illegale Migranten in Europa auf. Auch wies er darauf hin, dass der Türkei-Deal alles andere als zuverlässig sei. Derzeit funktioniere er schon nicht richtig und auf was kommt, wenn Ankara die Ankündigungen wahr macht, dafür müssten jetzt schon entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

Auch im Jahr 2017 gibt es im Bereich Asylanten noch viel für unsere Regierung zu tun. Allerdings - zumindest hat es so den Anschein - erkennt unsere Bundeskanzlerin und die anderen verantwortlichen in der Regierung dieses mal wieder nicht.