Wie schnell man auch in einem freiheitlich demokratischen Umfeld zum Spielball mächtiger Interessen werden kann, das haben bekannte Persönlichkeiten schmerzlich feststellen müssen. Da schwadroniert man als Politiker im Flugzeug mit Journalisten darüber, dass Friedenseinsätze, die ja in Wirklichkeit Kriegseinsätze sind, selbstverständlich auch aus wirtschaftlichen Interessen heraus geführt werden - schwubs da ist's vorbei, mit der Schwadroniererei.

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Oder beim Badespass im Pool gibt man "Strategiepläne" preis - schwubs, dann fährt man wieder Fahrrad. Es geht aber ganz anders zur Sache, je höher die Profite sind, welche durch Kritik in Frage gestellt werden könnten.

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Oder es steht ein vermeintliches Staatsinteresse auf dem Spiel. Dann heißt es klipp und klar

Maulhalten - sonst ....

Meistens reicht es schon, wenn man die wirtschaftliche Grundlage des kritischen Geistes zerlegt. Das geht ganz schnell, wenn man als Journalist nicht mehr veröffentlicht wird, oder als Akademiker seinen Lehrstuhl verliert. Sollte das nichts nützen, dann droht man schon mal ganz deutlich, wie es #Atomkraftgegner erfahren haben. Bestimmte #Geheimdienste haben relativ sichere Mittel, den Störenfried erkranken zu lassen. So haben bestimmte Politiker oder Regimekritiker ein Abonnement auf Herzinfarkt. Bestimmte Todesarten lassen sich nicht nachweisen - die Möglichkeiten sind überreich!

Es reichen schon die falschen Fragen

Wie der Autor selbst in den letzten Jahren erfahren hat, reicht es schon, die falschen Fragen zu stellen.

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Ohne Kritik, ohne Preisgabe von Geheimnissen, nur aufgrund falscher Fragen, die in der Folge andere zum Nachdenken bringen könnten oder gar zur Aufdeckung einer Schweinerei. Plötzlich ist der Fragesteller ein Unruhestifter und wird ebenso bekämpft, wie der lautstarke Kritiker. Wehret den Anfängen - heißt hier die Parole.

Ganz dumm ist es, wenn man als Whistleblower Verfehlungen des Staates aufdeckt oder mächtigen Kapitalinteressen ans Bein pinkelt. Gustl Mollath saß dafür jahrelang in der Klapse, ohne dass ihn ein Arzt gesehen hätte - mit Geld kann man offensichtlich auch "Ferndiagnosen" auslösen.

Wer keinen Dreck am Stecken hat, der braucht nichts befürchten

So argumentiert man gerne Bedenken der Bürger zum ausufernden Überwachungsstaat weg. Ach, deshalb versteckt sich der Staat hinter dicken Mauern und droht Schusswaffengebrauch an? Hat man etwa Angst, fürchtet man sich vor dem Bürger?

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Dreck am Stecken?

Rührt da die Panik vor Trump her, dass dieser einiges ans Licht bringen könnte, was eigentlich noch bis zum St. Nimmerleinstag in geheimen Akten verborgen bleiben sollte?

So wie man Atomkraftkritiker verfolgte, bei welchen man sich gerade entschuldigt hat (hoffentlich dreht sich der Wind da nicht nochmal, dann wären sie wieder die Bösen), so hört man andere mahnende Stimmen von Kritikern der weltweiten Verseuchung unserer Atmosphäre gar nicht gern. Fluglobby und Reedereien haben Zornesröte.

Mobilfunkkritiker sind weitgehend "neutralisiert".

Diese haben über viele Jahre lautstark gewarnt, manche Kritiker ihre Existenz aufs Spiel gesetzt und sind weit bis in die Medien vorgedrungen. Mobilfunkritiker sind ein Paradebeispiel, wie man ernste und berechtigte Kritik sich totlaufen lässt. Milliarden Handynutzer belegen das Versagen der Kritiker und ihre offenbar überhöhten Warnungen?

Hat der Klima-Alarmismus versagt?

Autobauer verspielten Vertrauen, die Messdaten um Flughäfen zur Luftqualität werden von Umweltaktivisten regelmäßig als Fakenews entlarvt. Die großen Containerschiffe und der enorme #Flugverkehr haben den weltweiten Autoverkehr bei der Umweltbelastung längst weit abgehängt. Auf weinerlichen Klimakonferenzen peilt man zum St. Nimmerleinstag "Selbstverpflichtungen" an, während man unterdessen die Passagierzahlen von 3,3 Milliarden auf sieben Milliarden steigern will - und wenn die riesigen Kreuzfahrtschiffe ihre Schwerölabgase in die letzten intakten Fjorde tragen - geht uns das alles ohnehin am Gesäß vorbei.