Was ist nun die AfD? Eine Volkspartei mit starken Tendenzen zu „rechts“ oder verstehen wir die #AfD falsch und sie befindet sich nur lediglich in der Mitte, wie z.B. die FDP? Das Problem der AfD ist, dass sie rechtspopulistische Parolen und Propaganda immer wieder verwendet. Ihr Auftreten in der Öffentlichkeit wird zunehmend von Skandalen geprägt. Keine Partei in Deutschland hat in der kurzen Zeit ihres Bestehens so viel Aufsehen erregt wie die AfD heute und damals die NSDAP.

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Also müssen wir uns ernsthaft Fragen, was das Ziel der AfD ist? Einerseits will sie nicht „rechts“ wirken, aber anderseits auch ihre Wählerschaft aus dem „rechten“ Bereich nicht verlieren. Dieser Widerspruch wird erneut im Parteiprogramm der AfD ganz deutlich, wo man lesen kann "Die AfD bekennt sich uneingeschränkt zur Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit. Einer islamischen Glaubenspraxis, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung, unsere Gesetze sowie gegen die jüdisch-christlichen und humanistischen Grundlagen unserer Kultur richtet, tritt die AfD aber klar entgegen. Viele gemäßigte Muslime leben rechtstreu sowie integriert und sind akzeptierte und geschätzte Mitglieder unserer Gesellschaft. Sie gehören zu Deutschland. Der Islam gehört aber nicht zu Deutschland."Ja, was denn nun? Einerseits Glaubensfreiheit wollen und sagen, dass die Muslime integriert sind, aber andererseits der „Islam gehört nicht zu Deutschland“.

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Besonders fordert die AfD in diesem Punkt " … soll der Bau und Betrieb von Moscheen untersagt werden." Wie ich finde, sehr widersprüchlich und ganz klar Islam- und Ausländerfeindlich gibt sich die AfD, zumindest in diesem Punkt.

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Am 13. Februar, trat der Bundesvorstand in einer Telefonsitzung zusammen und besprach nochmals den Punkt des Parteiausschlusses von #Björn Höcke. In dem Protokoll ist zu lesen, dass das Ausschlussverfahren von Björn Höcke beim Parteischiedsgericht beschlossen wurde, aber diesmal nicht von #Frauke Petry eingereicht, sondern von „JF“, was das Kürzel für das Bundesvorstandsmitglied Julian Flak ist. Wollte diesmal Frauke Petry im Hintergrund bleiben und hat Julian Flak gebeten den Antrag zu stellen, oder hat Julian Flak das autark getan? Beide Dokumente legen ganz deutlich klar, dass am 20. Januar Frauke Petry und am 13. Februar Julian Flak den Antrag gestellt haben. Somit stimmt die Aussage von Frauke Petry nur teilweise und will ihre letztendliche Beteiligung lediglich verschleiern, aber aus Gründen, die nur sie kennt. Und jeder sollte sich ehrlich Fragen, ob eine Partei, die widersprüchlich ist und sich solcher Verschleierungstaktiken bedient, wirklich geeignet ist, mit zu regieren oder gar zu regieren? Gott bewahre uns davor.

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