Jahrelang hatte #Dürre #Kalifornien geplagt, bis im Frühjahr 2016 das Klimaphänomen El Niño endlich etwas Wasser brachte, allerdings nicht genug. Zwar waren manche Kalifornier einfallsreich, weil Rasen wässern verboten war, malten sie den braunen Rasen grün an.

Längere Dürreperioden sind in Kalifornien nicht selten, aber steigende Temperaturen verschlimmerten die Auswirkungen der Trockenheit, wir sprechen von

heißen Dürren

erklärte James Vose vom US-Forest Service. Die letzten Jahre war es besonders schlimm. Über 40 Millionen Bäume vertrockneten. Ein übler Kreislauf, denn durch die fehlenden Bäume sank der Grundwasserspiegel noch mehr ab, die Böden verödeten.

Nirgends sei das #Klima besser, der Boden fruchtbarer als hier, im Süden des Central Valley, im San Joaquin Valley, dem schon Weltliteratur gewidmet war: John Steinbecks

"Früchte des Zorns"

Die Farmer beteten vergeblich um Wasser. Viele mussten aufgeben, das einst wertvolle und fruchtbare Land unter Preis verschleudern.

"Aber wer kauft uns die Farm ab? Wer will eine Farm ohne Wasser?"

Die Saudis wollten und kauften günstig riesige Flächen auf. Wegen des eigenen extremen Wassermangels verbot Saudi-Arabien Teile der heimischen Landwirtschaft. Die saudischen Agrarkonzerne wichen ausgerechnet ins dürregeplagte Kalifornien aus und kauften Ackerland im großen Stil. Die US-Farmer kritisieren die weitere Ausbeutung ihrer Wasserreserven scharf. Auch hier half beten nicht.

Die saudische Regierung hat die Landwirtschaft in dem Wüstenstaat im Laufe der Jahre massiv abgebaut. Grund dafür war die Ausbeutung der heimischen Wasserressourcen.

Insbesondere das Verbot des Futtermittelanbaus brachte den größten Milchproduzenten des Landes in Bedrängnis: Almarai betreibt mitten in der Wüste die größte Kuhfarm der Welt. Um die Versorgung der 50.000 Tiere zu sichern, kaufte der Konzern massiv Agrarflächen im Ausland auf, besonders in Afrika und den USA. In Afrika und im Sudan haben saudische Investoren mehr als eine Million Hektar Land gekauft und sich dort massive Kritik wegen Landgrabbings eingehandelt.

Nun dreht sich der Wind und Kalifornien hat mehr als genug Wasser.

Für Umweltaktivisten ist die Angelegenheit hoch interessant. Denn sowohl Saudi Arabien, wie auch die USA, stehen seit Jahren im Verdacht, gegen die ENMOD-Konvention zu verstoßen und massiv am Wetter zu schrauben, wie Chinesen und Russen auch. Bei den Chinesen läuft es noch nicht rund, da wird Peking mitten im Sommer von einem Schneesturm lahm gelegt, die verseuchte Luft bekommen die 60000 Wetterklempner auch nicht weg.

Besonders peinlich ist es für die USA, deren Militär ja großspurig angekündigt hatte:

Weather as a Force Multiplier: Owning the Weather in 2025

So ganz haut das wohl alles noch nicht hin, die "Experimentierphase" ist noch nicht abgeschlossen? Putin hatte ja angekündigt "man werde eine dezentrale preiswerte Antwort" auf die Provokationen der NATO finden, wiegelte aber angesichts der ENMOD Konvention sofort ab:

Da müsste man nun Zugang zu den obersten Geheimnisträgern haben, um die Sache aufzuklären. Wie seinerzeit zur Sintflut, wird ja ein gewisser JAHWE nicht die Finger im Spiel haben? Denn diese seltsamen Ereignisse befeuern regelrecht die Weltuntergangstimmung im Bible Belt, wo Millionen Amerikaner die Vorhersagen der Bibel erfüllt sehen, wenn man das alles noch im Zusammenhang mit anderen Ereignissen sieht: Vögel fallen zu tausenden vom Himmel, Millionen Fische sterben, Erdbeben und "Sterne fallen vom Himmel", usw. wie die Endzeit in der Bibel halt so beschrieben ist.

Fast könnte man gläubig werden, was aber auch nicht so leicht ist, denn:

Es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet auftreten und sie werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten irrezuführen. 25 Denkt daran: Ich habe es euch vorausgesagt.

Überall wo ein Aas ist, da sammeln sich die Geier.

Hoffentlich geht es 2017 glimpflich an uns vorbei, 2016 war schlimm genug