„Da ich sie nicht kenne und versuche immer zu verstehen... Ich weiß, dass ihr Vater die Rechte meinen Kunden und Trainers wie ein Geschäftsinhaber behandelt, ich habe die Verantwortung meine Leute zu schützen und um sie zu kämpfen“, schrieb sie in einem Tweet.

Noch mehr Kontroversen weckt Trumps Reaktion der Marktkette Goldstrom gegenüber. Die Kette hat neuerdings die Modekollektion von Ivanka vom Verkauf herausgenommen. Nordstrom Sprecher hat angedeutet, dass diese Entscheidung nicht politisch geprägt würde, sondern markttechnisch getroffen worden ist, wegen zu schlechten Verkaufszahlen.

Darüber twitterte #Trump von seinem Regierungskonto, was er auf keinen Fall tun durfte, da das Konto @POTUS (President Of The United States), von Barack Obama eingerichtet war und allein Regierungszwecken diente, "Meine Tochter Ivanka wurde von Nordstrom so unfair behandelt", so Trump.

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"Sie ist ein so wunderbarer Mensch - sie bringt mich immer dazu, die richtigen Dinge zu tun! Schrecklich!"

Eben skandalös war das Verhalten der Trumpsberaterin, Conway, die mit den Worten „kauft Ivankas Sachen“ für die Presidententochter geworben hat, sie sollte auch selbst ein paar Teile von der „wundervollen Kolektion“ besitzen. Conways Verhalten gilt sogar soweit als unethisch, weil als Regierungsangestellte darf sie für kein Produkt werben: „Conways Interview löst extrem ernste Besorgnis aus“, so der Vorsitzende des Aufsichtausschuses und ein großer Trumpanhänger, Jason Chaffnetz. „Die Abgeordneten legen der Behörde disziplinarische Maßnahmen gegen Cornway nahe, die bis zur Suspendierung reichen können.

Deutsche Medien berichten, Ivanka würde benutzt werden, um ihrem Vater zu schaden, Cornway rühmte des Präsidenten Tochter als „sehr erfolgreiche Geschäftsfrau“ und als Advokatin für die Rechte der Frauen in der Arbeitswelt.

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Wo es sich um Amtsmissbrauch zugunsten Eigenwerbung handelt, haben sich weder Trump noch seine Tochter geäußert #USA #IvankaTrump