Der Ratte wird zunächst unter Narkose das linke Bein aufgeschnitten, der Ischiasnerv wird durch eingesetzte Fäden gereizt, um dauerhafte Schmerzen zu verursachen, dann wird das arme Tier wieder zugenäht. Als nächstes wird die Ratte in ein Gefäß mit Wasser gesetzt, aus dem sie nicht entkommen kann. Dort schwimmt sie so lange, bis sie ihr Leben aufgibt und sich treiben lässt.

Dieser Versuch gehört in die Kategorie „schwer“ belastend, laut EU-Richtlinie. Unter der Kategorie „schwer“ belastend werden noch viele andere unfassbare Grausamkeiten aufgeführt, zum Beispiel Elektroschocks, Vergiftungen und das Herbeiführen von Herzversagen.

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Schwer belastende Tierversuche eigentlich verboten

Diese #Tierversuche sind laut EU-Richtlinie verboten, Ausnahmen sind allerdings gestattet und die Bundesregierung nutzt dieses Schlupfloch auf Druck der mächtigen Tierversuchslobby. Unter anderem die #Pharmaindustrie hat dringendes Interesse an Tierversuchen. Das unermessliche Leid der Tiere ist für sie eine Goldgrube. Ständig werden neue Medikamente auf den Markt gebracht, die eigentlich nicht wirklich neu sind. Der Grund: Jetzt können erst mal höhere Preise mit Krankenkassen ausgehandelt werden. Die Tiere können für die Abzocke der Bürger im wahrsten Sinne des Wortes ihr Fell hinhalten, denn alles angeblich Neue wird an ihnen getestet.

Handelt die Bundesregierung gegen das Grundgesetz?

Die Organisation „Ärzte gegen Tierversuche“ hat die Umsetzung der Bundesregierung juristisch prüfen lassen und sagt: Die Nutzung der Ausnahmeregelung steht im Widerspruch zum Grundgesetz, in dem der #Tierschutz als Staatsziel verankert ist.

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Dies belegen die Tierschützer mit einem juristischen Expertengutachten von Prof. Dr. Anne Peters, Ordinaria für Völker- und Staatsrecht an der Universität Basel. Weitere Infos zu dem Thema von „Ärzte gegen Tierversuche“ und eine Online-Petition gibt es unter http://www.schwimmen-bis-zur-verzweiflung.de/index.html

Richtlinie EU/2010/63: "Aus ethischer Sicht sollte es eine Obergrenze für Schmerzen, Leiden und Ängste geben, die in wissenschaftlichen Verfahren nicht überschritten werden darf. Hierzu sollte die Durchführung von Verfahren, die voraussichtlich länger andauernde und nicht zu lindernde starke Schmerzen, schwere Leiden oder Ängste auslösen, untersagt werden“

Dr. Herbert Stiller, Arzt und Psychotherapeut:

"Tierexperimentatoren sind Wesen besonderer Art, man sollte sie nicht leichtfertig Menschen nennen."

Die EMMA hat schon 1994 mehr Tierrechte gefordert, hier wird ihr zum 40. Geburtstag gratuliert.