Schon lange, bevor der neue Präsident der #USA offiziell im Amt war, konnte der normale Durchschnittsbürger den Namen "#Trump" schon nicht mehr hören. Doch die erste Aufregung über den unerwarteten Sieg des mächtigen Geschäftsmannes hat sich bis heute nicht gelegt. Dabei muss fairerweise gesagt werden, dass der gute Herr Trump auch alles dafür tut, dass es der Mediengesellschaft nicht langweilig wird.

Der mächtige Trump-fator beherrscht die Medien

Ja, Donald ist schon lange einer der mächtigsten Männer der Welt, doch das war ihm offenbar nicht mehr Bestätigung genug. Sein übersteuertes Selbstwertgefühl bringt sein reger Mitteilungsbedarf in den sozialen Netzwerken immer wieder zum Ausdruck. Doch leider ist es ein Zeichen unsererer oberflächlich gewordenen Welt, dass die Medien auch jeden noch so kleinen Schluckauf einer Person des öffentlichen Lebens wie das Schicksal einer ganzen Nation hochspielen. Damit stelle ich nicht in Frage, bewerte nicht, was Herr Trump dort zum Besten gibt. Meistens erklärt sich das bei genauem Lesen von selbst. Doch wird dem nicht zuviel Beachtung geschenkt?

Wann fotografiert Trump sein Essen?

Bei der übertriebenen Anteilnahme an blödsinnigen Twitter-Kommentaren stellt sich dem einen oder anderen normalen Menschen vielleicht die Frage, wann auch ein Herr Trump soweit gekommen ist, dass er sein fürstliches Essen vor dem Verspeisen fotografiert und mit seinen "Freunden" teilt?

Man kann über den neuen US-Präsidenten denken, was man mag, bei uns herrscht ja noch Meinungsfreiheit, doch wäre es wünschenswert, wenn unsere deutsche Presse, die Journalisten, die uns täglich mit wichtigen Neuigkeiten füttern sollen, den mächtigsten Mann der politischen Welt nicht noch größer aufspielen würden. Die Wirkung, die damit beim Leser, Hörer oder Zuschauer erzielt wird, kann nur kontraproduktiv sein. Entweder er bekommt angesichts der wahnsinnigen Ideen des Donald Trump Zukunftsängste oder er verfällt in Ekstase aufgrund der Möglichkeiten, dass solch ein extremer Mensch die Chance bekommt, an den politischen Fäden der Welt zu ziehen. Möglicherweise aber, kann er den Namen Trump aber auch schon gar nicht mehr hören ohne die Augen zu verdrehen und sich zu fühlen wie Bill Murray in dem Filmklassiker "Und täglich grüßt das Trump-eltier" oder wie hieß der doch gleich nochmal? #Journalismus