Am 24.02.2014 lief im Schweizer Fernsehen eine Diskussionssendung in der Dr. #Daniele Ganser öffentlich diffamiert und diskreditiert werden sollte. Nun gibt es massive Beschwerden gegen den Sender. Die Sendung verlief nach einem Schema durch das auch schon mehrfach versucht wurde andere politisch unbequeme Wissenschaftler, Journalisten, Politiker, Historiker und Sachbuchautoren mundtot zu machen. Es gab schon viele Versuche Dr. Daniele Ganser zu diskreditieren. Unter anderem über #Wikipedia. Was in der Doku "Die dunkle Seite der Wikipedia" thematisiert wurde.

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Aber diesmal waren die Angriffe besonders unfair und hinterhältig.

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Spiel mit gezinkten Karten

Bereits in der Anmoderation wurde Dr. Daniele Ganser als „umstritten“ bezeichnet, wodurch eine Voreingenommenheit der Zuschauer erreicht werden sollte. In der Sendung wurde er dann vom Moderator Jonas Projer über die 9/11-Thematik mit dem Kampfbegriff „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Dabei hatte Jonas Projer in einem Telefonat vor der Sendung versprochen, dass die Sendung fair verlaufen sollte. Und Dr. Daniele Ganser hat ihm mehrfach erklärt, dass der Begriff „Verschwörungstheoretiker“ ein unwissenschaftlicher Kampfbegriff ist, der gezielt dazu eingeführt wurde, um Sachdiskussionen zu erschweren. Der Moderator versuchte alle Gegenargumente Dr. Gansers dadurch abzuwehren indem er ihn ständig unterbrach. Aber glücklicherweise konnte sich Dr. Ganser immer wieder rhetorisch brillant und mit guten Argumenten durchsetzen..

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Hier ist dazu ein Video mit einem Faktencheck des Diskussionsverlaufs

Eine verfälschend verkürzte Email

Aber es wurde noch unfairer. In der Sendung wurde ohne seine Zustimmung eine seiner Emails zitiert. Und dies auch noch in verkürzter Form wodurch der Inhalt entstellt wurde. Die Email bestand aus zwei Sätzen: Einem konstruktiven Lob, in Verbindung mit konstruktiver Kritik im zweiten Satz. Es ging dabei um eine Sendung der Reihe „Einstein“ die einige Zeit zuvor im SRF über ihn gebracht wurde.

"Lieber Peter

Ich fand den Teil zu 911 und WTC7 fair und sachlich. Danke.

Der Mix mit "Klimalüge" und Protokolle hingegen fand ich schlecht.

Herzlich

Daniele"

In der Sendung gebracht wurde aber nur der erste Satz. Im Anschluss wurde ein Twitterbeitrag von ihm gezeigt, in dem er die Einstein-Sendung kritisierte. Daraus strickten sie ihm den Vorwurf gelogen zu haben. Er hätte behauptet, dass die Einsteinsendung unfair war, obwohl er angeblich laut Email damit zufrieden gewesen wäre..

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Dr. Ganser war angesichts dieser offensichtlichen Trickserei fassungslos. Er sprach daher Vincent Augustin, den Präsidenten der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) an. Der stand nur schweigend daneben und wagte es einzuschreiten.

Hinzu kommt, dass der Moderator extra vom Thema abgewichen war, um Dr. Ganser zu diskreditieren. Denn das eigentliche Thema der Sendung war überhaupt nicht der Anschlag vom 11. September. Eigentlich ging es um Donald Trump sowie die Glaubwürdigkeitskrise der Medien. Aber immerhin hat die Sendung zumindest eine Frage wirklich beantworten können: Woher kommt die Glaubwürdigkeitskrise der Medien? Es sind Sendungen wie diese und Moderatoren wie Jonas Projer.

Beschwerdelawine gegen den Sender

Glücklicherweise ist diese Sendung nicht folgenlos geblieben beim Büro von SRF-Ombudsmann Roger Blum sind inzwischen etliche Beschwerden über die Sendung eingegangen. Bis zum 16. März können noch Beschwerden an folgende Emailadresse eingesendet werden: beanstandung@ombudsstellesrgd.ch Gültig ist die Beschwerde allerdings nur bei Angabe einer Postadresse. Beschwerden werden vom gesamten deutschsprachigen Raum angenommen.

Hier dazu der Aufruf von Dr. Daniele Ganser

#Medienkritik