Jedenfalls sind Mitglieder und Wähler von gestern nicht mehr zurückzugewinnen. Diese verließen die #SPD zu Agenda2010-Zeiten in Scharen - ein wahrer Aderlaß.

Viele fühlten sich verraten und verkauft, besonders als Lafontaine auch noch zurück trat. Nun spekuliert man offensichtlich auf eine

"neue Wählerschaft"

an jungen Leuten, die mit #Nussnougatcreme aufgezogen, etwas weich in der Birne sind und sich sowieso nicht daran erinnern könnten, wie hart vormals "besorgte Bürger und Arbeiter" für jede kleine Verbesserung ihrer Situation kämpfen mussten.

So hat man sich vieles in den letzten

Jahren nach Schröder

völlig widerstandslos wegnehmen lassen, gefangen in einer Friede-Freude-Eierkuchen-Blase, welche Medien und Politik uns vorgauckeln.

Bevor sich jemand "qualifizieren" lässt, sollte er ganz dringend in der Politik vorbei schauen, denn für Unqualifizierte, Berufs- und Studienabbrecher gibt es dort immer noch die besten Aufstiegschancen. Wer einigermaßen dämlich quatschen kann, evtl. Erfahrung als Straßenkämpfer hat, der kommt auch ohne Quali ganz nach oben.

Das hat durchaus Sinn, denn die eigentliche Arbeit machen Lobbyseilschaften und "Stiftungen", die ganze "Agenden" ausarbeiten. Die braucht man dann nur übernehmen und den Leuten als eigenes Programm verkaufen - das ist alles - dafür gibt es fettes Geld.

Ich habe viel zur #Arbeitsagentur recherchiert, bei der Umwandlung von Arbeitsamt zur Arbeitsagentur ist wohl allerhand "schief" gelaufen, um es vorsichtig auszudrücken; die seltsamen Praktiken der Agentur mittlerweile zahlreich bekannt.

Auch die Methode, dass man jemand für "geistig behindert" erklärt, um in als "Arbeitssuchenden" streichen zu können - fast 30000 sollen das bereits 2009 gewesen sein.

Mir ist ein Fall bekannt, wo ein über 50jähriger die Zeit zwischen zwei Arbeitstellen überbrücken musste, um die Krankenversicherung nicht zu verlieren. Das waren wenige Wochen. Trotzdem musste er eine

"Weiterbildung" im "Löten"

machen - völlig unsinnig. Immerhin hatte er Glück und musste Puzzel-Spiele nicht auf Vollständigkeit prüfen. Dafür wurde einem 52jährigen die Bezahlung des Staplerscheines verweigert, Begründung: zu alt. Er konnte einen eigentlich sicheren Arbeitsplatz dadurch nicht antreten.

Ich wiederhole mich auch in diesem Artikel gerne: Leute - wichtig -

geht in die Parteien rein und vertretet eure Interessen.

Das ist am Vorabend der heraufdämmernden Industrie 4.0 mit allen üblen Begleiterscheinungen überlebenswichtig. Wenn diese entscheidene Phase den Lobbyseilschaften und ihren Trojanern in der Politik überlassen wird, dann gibt es ein ganz böses Erwachen. Verlasst euch nicht auf Unqualifizierte - kümmert euch um eure Interessen - selbst. Wir brauchen einen neuen Marsch durch die Institutionen, eine dringende Reform des verfaulten Staates.

Egal welches Ministerressort man her nimmt, man braucht nur wenig an der künstlichen Nudging-Fassade kratzen und es kommt übelster Sumpfgeruch zum Vorschein - fast schon ein Sachsensumpf. Das ist einer der größten Irrtümer unserer Zeit, dass ANDERE sich um DEINE Interessen kümmern!

Warum auch, wenn man selbst zu faul ist!?