Wenn es um Kritik bei der Einwanderungs- bzw. Flüchtlingspolitik geht, wird und wurde von der Asyllobby nicht selten auch das Fachkräftemangelargument gern ins Felde geführt. Doch jetzt zeigt sogar eine Analyse der Agentur für Arbeit, dass ein #Fachkräftemangel gar nicht existiere. Diese Analyse stellt die Debatte um den angeblichen Fachkräftemangel jetzt natürlich völlig auf den Kopf, wie das Manager Magazin wiedergibt. Der Fachkräftemangel äußere sich allenfalls regional, da es regionale Unterschiede gibt, wo Fachkräfte benötigt werden. Oftmals liege es an der geografischen Beschaffenheit. Tatsächlich aber fehlen in den Branchen Fachkräfte, die ihre Mitarbeiter nicht oder nur wenig aus dem Hochschul- und Universitätsbereich einstellen. Jedoch gelte es überhaupt nicht für Ingenieursberufe.

Lobby nutzt Fachkräftemangel als Lohnsenker

Dass der Fachkräftemangel gerne von der Industrielobby und Politik ins Felde geführt wird, liegt vor allem daran, die Löhne zu senken, denn durch den angeblichen Mangel beispielsweise von Ingenieuren, sollen etliche neue in den Markt strömen. Damit sollen die Löhne auf Niedrigniveau gehalten werden. Dies gab beispielsweise der Vorstandschef von Mercedes/Daimler, Dr. Dieter Zetsche, unverhohlen auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) letzten Jahres zu. Da kommt es nicht von Ungefähr, dass solche Studien, Expertengremien oder Cheflobbyisten, die den Fachkräftemangel belegen sollen, mitunter von Daimler angesetzt werden. Auch die Automarken VW/Audi und Opel treiben dieses Spiel mit. Unterstützt wird die Industrie dabei auch gern von der EU-Politik. So meinte die Europaabgeordnete Judith Sargentini einmal: "Es gibt hier in der Tat zwei Themen: Menschen, die jetzt in der Europäischen Union ohne Papiere sind, und da ist der Bedarf für Migranten-Arbeiter. Diese beiden könnten einander helfen. Wenn wir nicht so streng mit unseren Migrationsgesetzen wären und mehr Migranten legal erlauben würden in der Europäischen Union in Niedriglohn-Jobs zu arbeiten, würden wir nicht mit so vielen Migranten ohne Papiere zu tun haben." Hieran ist auch deutlich zu erkennen, weshalb diese Masseneinwanderung nach Europa gesteuert wird. Der neoleninistische Philosoph Slavoj Žižek stellte dazu Folgendes fest: "Das bloße Insistieren auf multikulturalistischer Offenheit ist die perfideste Form eines gegen die Arbeiter gerichteten Klassenkampfes". #Flüchtlinge