Eigentlich hätte Hannes Wolf heute eine Pressekonferenz für das Spiel in Braunschweig (Montagabend 20:15) halten sollen. Doch statt der gewohnten Auskunft, wer denn alles mit in Braunschweig dabei sein wird, trat der Manager Jan Schindelmeiser in den Raum voller Kameras. Der VfB Stuttgart hatte sich die letzten zwei Tage intensiv mit der Causa Großkreutz beschäftigt und ist zu einem Entschluss gekommen. Doch was war passiert?

In der Nacht von Montag auf Dienstag, war der Spieler des VfB Stuttgart Kevin Großkreutz wohl mit einigen U-17 Spielern des VfB in der Innenstadt unterwegs. Zwischen 1 und 2 Uhr traf die Gruppe wohl auf drei (oder vier) weitere Jugendliche und Erwachsene.

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Es kam anscheinend zu einem Konflikt, der in einer Schlägerei endete und mit einem Krankenhausaufenthalt für Großkreutz (alle hier genannten Fakten beruhen auf der öffentlichen Berichterstattung).

In diesem Artikel soll nun nicht spekuliert werden, was Großkreutz angeblich getan hat, sondern ich möchte meine Meinung zur Entscheidung des VfB Stuttgart veröffentlichen.

Diese Entscheidung des VfB Stuttgart wurde heute den 3.3.2017 gegen 13:30 bekannt gegeben. Jan Schindelmeiser meinte gegenüber der Presse, dass der Vertrag mit dem Spieler Großkreutz auf Grund der Vorkommnisse aufgelöst wurde. Von beiden Seiten wurde Stillschweigen über die Ereignisse beschlossen. Nach ein paar Minuten kam dann auch Kevin Großkreutz in dem Raum und gab ein Statement ab.

Großkreutz konnte die Tränen nicht verbergen und damit auch nicht, dass das Geschehene ihm unendlich leid tut.

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Man merkte auch, dass es Schindelmeiser nicht gerade leicht fiel, dies alles zu verkünden.

Der VfB Stuttgart muss sich aber hinterfragen, ob die Entscheidung nicht doch zu hart war! Nehmen wir als Beispiel mal den FC Bayern München. Bei den Bayern spielt immer noch ein Franck Ribery, der möglicherweise eine Minderjährige vergewaltigt hat. Ebenso sitzt da ein Manager auf der Tribüne, der wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis saß.

Egal was in der Nacht von Montag auf Dienstag vorgefallen ist, möglichweise hätte es auch eine Geldstrafe getan. Wie man in öffentlichen Netzwerken lesen kann, sind viele VfB Fans zutiefst geschockt und ich kann mich dem nur anschließen. Allerdings wird es nichts bringen, sich gegen Schindelmeiser und den Vorstand zu wenden, da auch die Entscheidung des Vereins akzeptiert werden sollte (zumal keiner von uns weiß was wirklich passiert ist).

Zu Kevin Großkreutz gibt es dann nur noch eines zu sagen: DANKE! Ein super Typ, der beim VfB und auch in der deutschen Nationalmannschaft immer für Spaß gesorgt hat und eine Mannschaft auch mal pushen kann. Er stand beim tiefsten Punkt der VfB Geschichte zum Verein und hat sich als einer der Ersten zum VfB bekannt. Ich hoffe, er findet jetzt ein wenig Ruhe, Frieden mit sich selbst und wird irgendwann wieder in den #Fußball zurückkehren! #Fischkreutz #VfBStuttgart