Doch augenscheinlich sind für die Bremerhavener Sicherheitsbehörden nur Straftaten und Ordnungswidrigkeiten wichtig, bei denen Geldbußen zu erwarten sind, um die Stadtkasse zu füllen. Im Zeitraum vom 1.3 bis zum 7.3.2017 sind laut eigenen Angaben der Ortspolizeibehörde #Bremerhaven 20 Kapitalverbrechen verübt worden. Die Palette der Straftaten ist mannigfaltig. Der Diebstahl einer kompletten Druckerhöhungsanlage für Löschwasser, oder der Verkauf von Marken-Schuh-Plagiaten ist da noch das Harmloseste, was in diesem Zeitraum geschehen ist. Die herrschende Armut und soziale Ungerechtigkeit an allen Ecken und Enden in Bremerhaven macht die Lage nicht einfacher.

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Raubüberfall - Der Täter betrat kurz vor Feierabend den Geschäftsraum der Tankstelle und ging auf die dort arbeitende Angestellte zu. Er herrschte die Frau an, ihm das Geld aus der Kasse zu geben. Die Mitarbeiterin fühlte sich massiv bedroht und kam der Forderung des Räubers nach. Danach flüchtete der Unbekannte. Er soll ca. 1,80 cm groß sein und nicht älter als 15 Jahre.

Die Frage die sich da stellt: „Wieso überfällt ein schätzungsweise 15 jähriger Täter eine Tankstelle?“ Über die Gründe lässt sich zurzeit nur spekulieren. Ist er und seine Familie gepeinigt von Hunger? Ist er drogensüchtig? Wird er von Dritten genötigt oder erpresst? Man wird es erst herausfinden, wenn er gestellt wird.

Raubüberfall - Eine Gruppe von vier jungen Männern mit Migrationshintergrund hat am helllichten Tag einen 27-Jährigen angesprochen, es wurde nach einer Zigarette gefragt.

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Als er Tabak und Blättchen geben wollte, fasste einer der Täter in die Jacke des 27-Jährigen, und entwendete das Handy, was nicht unbemerkt blieb. Nachdem der 27-Jährige sein Handy energisch zurückforderte, wurde er mit Messern und einer Schusswaffe gezwungen, auch noch seine Geldbörse herauszugeben. Als er das nicht freiwillig tat, wurde in seine Tasche gegriffen und die Geldbörse von den Tätern herausgeholt.

Einbruch - Besonders perfide ist der geglückte Einbruch und versuchte Diebstahl in einer Schule, um ein paar Elektrogeräte zu stehlen, mit denen man eigentlich nicht wirklich etwas anfangen kann. Denn mehr als etwas Kleingeld bekommt man für sowas nicht. Den Schaden haben die Kinder, denen dann das gestohlene Lehrmaterial fehlt. Da die Finanzierung der Bremerhavener Schulen immer eine sehr knappe Angelegenheit ist, hätte auch nicht auf der Stelle für Ersatz gesorgt werden können.

Juwelenraub - Eine unbekannte männliche Person betrat das Juweliergeschäft, ging zum Tresen-Bereich und fragte nach einer Kette.

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Die Inhaberin drehte sich hinter dem Tresen um und wollte Ketten aus einem Drehständer entnehmen, um diese dem Kunden zu zeigen. Der Unbekannte zog eine Waffe und ging gezielt hinter den Tresen. Dort griff er die Inhaberin an, schlug sie und trat mit den Füßen zu. Die Frau konnte weglaufen und um Hilfe rufen. Der Unbekannte konnte mit Bargeld flüchten.

Sicherheit in Bremerhaven – Das einzige, bei dem man sich in Bremerhaven immer sicher sein kann, ist beim Erteilen von Bußgeldern und Geldstrafen. Die Stadt Bremerhaven macht kurzen Prozess bei Bußgeldsäumigen und nötigt diese, binnen kürzester Zeit zu zahlen, egal ob da Familien dabei sind, und ob die dann für den Rest des Monats Essen haben. Wer nicht zahlen will oder kann, der wird bei Familien mit Kindesentzug bedroht, bei Einzelpersonen mit Gefängnis. Wo bleibt da das RECHT? #Migranten #Verbrechenswelle