Besitzen Sie noch eine #Gusseisenpfanne von Ihren Großeltern? Vielleicht haben Sie eine in einem Trödlerladen gekauft, oder ein antik aussehendes Exemplar auf eBay günstig ersteigert?

Es könnte auch sein, dass Sie schon öfters gehört haben, dass man mit Eisenpfannen so vieles machen kann und dass sie so gut sind - vorausgesetzt, es ist wirklich eine Gusseisenpfanne und Sie kennen einige Regeln, die es bei deren Verwendung zu beachten gilt.

Oder habe ich Sie jetzt mit dem Hinweis: "einige Regeln beachten" verschreckt? Greifen Sie lieber zu einer billigen, beschichteten Pfanne aus dem Supermarkt, die auf der Herdplatte herumwackelt, weil sie sich nach der ersten Verwendung verzogen hat und sich die Beschichtung, die oft als krebsverursachendes Material entlarvt wird, von Mal zu Mal löst?

Eine Pfanne, die sich nicht verformt

Nein! Eine Gusseisenpfanne macht Sie zu einer(m) anderen Köchin (Koch) und sie wird zu Ihrem(r) besten Freund(in).

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Sie können damit fast alles zubereiten. Durch ihr Gewicht hält sie die Hitze gut, ohne sich zu verformen und ist ideal zum Braten, Rösten und vieles mehr. Sie können sie sogar im Backrohr als Bratpfanne verwenden. Wie bei einer(m) guten Freund(in) braucht es sehr wenig, um ihn(sie) glücklich zu machen.

Eine natürliche Antihaftbeschichtung

Gusseisenpfannen werden in verschiedenen Variationen angeboten: neu, alt, klebrig und rostig. Wenn Sie eine Neue gekauft haben, ist sie fast immer vorbehandelt, was bedeutet, dass sie mit einer Art Glasur überzogen ist und Sie die Pfanne gleich verwenden können. #Kochen Sie Speck, Hühnchen oder ein Steak - d.h. Zutaten mit einem entsprechenden Fettgehalt, tragen Sie dazu bei, dass sich Patina auf der Oberfläche des Metalls bildet. Diese Patina ist das Besondere an einer Gusseisenpfanne.

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Sie ist nicht nur ein robustes, vielseitiges Kochgerät, durch diese Patina besitzt sie eine natürliche Antihaftbeschichtung.

Die Patina bleibt erhalten, wenn Sie nach jedem Kochvorgang die Pfanne sofort mit heißem Wasser reinigen, festsitzende Bratenreste mit einer Küchenschaufel abschaben und mit einer Küchenrolle abwischen. Möglicherweise müssen Sie den Vorgang ein paar Mal wiederholen, aber machen Sie ja nicht den Fehler, Ihre gusseisene Pfanne jedes mal mit Spül- oder Scheuermittel zu reinigen.

Heißes Wasser, Küchenrolle oder Papierhandtuch genügt

Bei einer alten Pfanne, die Sie von Ihren Großeltern oder im Trödelladen gekauft haben, beginnen Sie diese gut mit heißem Wasser zu spülen und zu trocknen. Dann können Sie direkt zum Kochen fetthaltiger Speisen übergehen. Wenn Ihre Pfanne noch keine ausreichend starke Patina hat, ist bei säurehaltigen Zutaten wie Tomaten oder Zitrusfrüchten Vorsicht angebracht. Die Säure in diesen Zutaten kann dazu führen, dass Ihre Gerichte metallisch schmecken.

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In jedem Fall sollten Sie Ihr gutes Stück, so wie eine neue Pfanne jedes mal mit heißem Wasser reinigen, mit Papiertuch trocknen und so oft wie möglich verwenden. Der Gebrauch macht eine Gusseisenpfanne von Mal zu Mal besser.

Ist Ihre Gusseisenpfanne rostig, verklebt oder übermäßig von altem, verbranntem Öl, wie mit einer Harzschicht, überzogen? Dann ist eine Grundreinigung angesagt. Zur Beseitigung von Rost und Verkrustungen verwenden Sie wieder heißes Wasser und benutzen Sie diesmal ausnahmsweise ein Metall-Scheuerpad und etwas Spülmittel. Damit werden Sie Ihre Gusseisenpfanne wieder sauber bekommen. Natürlich haben sie dadurch auch die Patina zerstört, und Sie müssen diese erst wieder aufbauen. Aber machen Sie sich keine Sorgen, hierzu gibt es einen Trick. Gießen Sie etwas Speiseöl in die Pfanne, und gebe Sie diese bei mittlerer Hitze ins Backrohr, bis das Öl zu glänzen und zu rauchen beginnt. Schalten Sie das Backrohr ab, lassen Sie die Pfanne abkühlen bevor Sie sie herausnehmen und das restliche Öl wegschütten. Wischen Sie die Pfanne mit einer Küchenrolle aus und Sie wird wieder in tiefem Schwarz glänzen. #Essen