Die Kosten an jedem Spieltag der ersten und zweiten #Bundesliga sind immens hoch, so entstehen der Bahn, den Städten und somit dem Steuerzahler, also jedem von uns gewaltige Kosten. Die Frage ist doch muss der Steuerzahler hier auch für die Vereine aufkommen? Handelt es sich bei den Fußballvereinen überhaupt noch wirklich um Vereine?

Ist der FC Bayern noch ein Verein?

Vereine die für Spielertransfers einige Millionen Euro jedes Jahr ausgeben können und Konzernstrukturen aufbauen, sind sicher sehr weit entfernt von dem Sportverein, wie der in der Kleinstadt oder in unserem Stadtteil. Wer wie der FC Bayern als Aktiengesellschaft in der gehobenen Liga der Unternehmen mitspielen darf, sollte in der Lage sein für die durch seine Veranstaltungen ausgelösten Kosten und Folgen selber aufzukommen.

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Ich schreibe hier diesen Kommentar oder Denkanstoß, weil ich erlebt habe wie die #Fans vom FC Köln auf dem Hamburger Hauptbahnhof einfielen. Polizei und Ordner rieten Passagieren einer ankommenden S-Bahn den Bahnsteig im Laufschritt zu verlassen, weil die grölenden Fans neben den Hamburger Passanten, nur getrennt durch ein paar Ordner, hermarschierten. Ein Teil der Fans schrie Frauen und Kinder an, es war sehr animalisch. Wenn normale Menschen Angst vor solchen „Fußballfans“ haben müssen, so muss die Frage erlaubt sein ob sie auch noch für die Kosten dafür bezahlen müssen.

Aber ein Land, welches die Verbrechen der Banken durch die Steuerzahler begleichen lässt, wird wohl wenig gegen die Zustände unternehmen. Aller Wahrscheinlichkeit frei nach dem Motto: „Gebt dem Volk Brot und Spiele“!

Klar wird es Unmut erzeugen, aber man sollte zumindest öffentlich darüber reden, um alle Beteiligten zum Nachdenken zu bringen.

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Alle Beteiligten? Nein, sicher sind einige dieser Hooligans nicht Willens oder in der Lage dazu.

Aber wie ich schon geschrieben hatte, man sollten sich die Vereinsstrukturen mal genauer betrachten, hat es noch wirklich etwas mit dem deutschen Vereinsrecht zu tun? Ist ein Fußballspiel wirklich eine Veranstaltung der Allgemeinheit, wenn dort Konzerne Millionengewinne generieren?

Warum sollten die Kosten nicht auf die Fans umgelegt werden, wenn der Verein nicht dazu bereit ist diese Kosten zu tragen? Es tut mir Leid für all die braven Leute die jedes Wochenende die Spiele ihres Vereins genießen und auch mitfiebern bei einem friedlichen Bier. Aber sie gehören genauso zu dem Verein, wie die die Chaoten die Kinder anschreien oder andere Fans angreifen. Mich würde eine offene Diskussion hier zu freuen, denn wir sollten uns dem Thema annehmen. Schade um den Sport. Wobei, ist es wirklich noch Sport, wie man den Sport verstehen sollte? #FC Bayern