Unter dem Deckmantel innovativ, sparsam und langlebig zu sein, dringt die #LED-Beleuchtung still und leise, immer mehr in unser Leben ein. Natürlich kann dieses #Licht auch in Wohnräumen eine angenehme Atmosphäre verbreiten. Auf jeden Fall hat sich die LED-Beleuchtung als eine weitere Generation energieeffizienter Lichtsysteme nach dem Zeitalter der klassischen Glühlampe etabliert.

LED-Beleuchtung beliebt wie keine andere

Zur Zeit feiert die LED-Beleuchtung einen Siegeszug, da sie 80 bis 90 Prozent weniger Energie, als die vergleichbare "gute alte" Glühlampe verbraucht. Der Haken bei der ganzen Sache ist, der hohe Blaulichtanteil im LED-Licht.

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Der hohe Blaulichtanteil wird oftmals als sehr unangenehm empfunden und was noch viel schwerwiegender ist, es stellt für unsere Augen, wegen des Risikofaktors "Blue-Hazard", eine Gefahr dar.

Allmählicher Funktionsverlust der Netzhaut

Prof. Dr. Siegfried Hünig weißt in dem Artikel "Sehschaden im Alter vorbeugen und mildern" auf folgende Tatsache hin:

"Gerade dieser, auch „blue hazard“ oder „blue light hazard“ genannt, ist ein Risikofaktor, der an der über 20 Jahre dauernden, „stummen“ Entwicklung der Makuladegeneration mitwirkt"

(Makuladegeneration wird eine Gruppe von Erkrankungen des menschlichen Auges zusammengefasst, die die Makula der Netzhaut betreffen und mit einem allmählichen Funktionsverlust der dort befindlichen Gewebe einhergehen)

Eine nicht unwesentliche Begleiterscheinung bei LED-Licht ist auch das hochfrequente Lichtflimmern, ausgelöst durch die Vorschaltelektronik.

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Obwohl das menschliche Auge dieses Flimmern nicht bewusst wahrnimmt, verursacht es in unserem Körper nachweislich Stress.

Nicht zu lange ins Licht starren

Der Gesetzgeber hat in diesem Zusammenhang bestimmte Normen (z.B. EN60598, IEC62471) definiert, die den Abstand des menschlichen Auges zur Leuchte und die maximale Zeit des direkten Blicks in die Lichtquelle festgesetzt haben. Lampen werden dementsprechend vier verschiedenen Risikogruppen zugeordnet.

Dem Risiko Beachtung schenken

Ob blaues Licht unsere Netzhaut schädigt, hängt sehr von der Wattanzahl der LED-Lampen ab, die im allgemeinen Gebrauch relativ niedrig ist und als unbedenklich gilt. Der vielfältige Einsatz (Fahrradleuchten, Kopfleuchten, Taschenlampen usw.) und die Überschwemmung von Billigprodukten mit hoher Wattanzahl, gepaart mit einer schlechten Verbraucherinformation, zeigen in der Realität, dass der Risikofaktor "Blue-Hazard" noch in einem weit größerem Umfang der Beachtung und Aufklärung bedarf. In diesem Sinne müssen Verbraucher noch besser die Hintergründe vom LED-Licht verstehen, um vor einem unnötigen allmählichen Verlust ihres Sehsinns bewahrt zu werden. #Gesundheit