Der Chef der AfD-Bayern Petr Bystron, hat nach dem brutalen Anschlag auf den Manschaftsbus von Borussia Dortmund, Kritik an den Bayern-Größen Lahm und Hoeneß geübt. Per Facebook-Video sprach er über die Ereignisse vom Dienstag und gab dem beiden eine indirekte Mitschuld an den Vorfällen.

"Ein Ergebnis von eurem Verhalten"

In dem Facebook-Video richtet er an die Adresse des Vereinspräsidenten Hoeneß und dem Kapitän Philipp Lahm aus, dass er hofft, dass den beiden nun ein Licht aufgegangen ist und sie endlich einmal aufwachen würden. Dass sie und alle anderen damit aufhören, permanent auf die AfD einzuschlagen, so der AfD-Politiker in seiner Ansprache.

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Der Anschlag auf den Teambus der Dortmunder sei "ein Ergebnis von eurem Verhalten", so Bystron.

Die AfD sei, so Bystron, die einzige Partei die in Deutschland, die etwas gegen den Terror unternehmen würde. Als Dank dafür würden Häuser angegriffen und Autos zerstört. Er kritisiert, dass die beiden (Lahm und Hoeneß) in ihren Villen sitzen und dann noch die Frechheit besitzen würden die AfD zu beschimpfen.

Lahm und Hoeneß machten den Fußball politisch

Hierzu muss man sagen, dass der Fußball nicht von der AfD zuerst politisch instrumentalisiert wurde. Die Vorlagen gaben dafür Hoeneß und Lahm. Der Kapitän der Bayern sagte in einem Interview mit der Zeitung der "Welt": "Ich denke, was vermutlich die meisten von uns denken: Dass Deutschland nicht rechts werden darf. Dass nicht die Falschen, die Populisten, mehr Macht bekommen dürfen." Was hierbei zu bemerken ist, dass Lahm in der typischen "Merkel-Manier" von einem "uns" spricht.

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Mit dem Interview in der "Welt" hat sich Lahm deutlich politisch positioniert. Auch einem Herr Lahm dürfte durchaus bewusst sein, dass ein politisches Statement in seiner Position im Verein und ehemals in der Nationalmannschaft einen gewissen Einfluss auf die Bevölkerung hat, daher dürften diese Aussagen wohl politisches Kalkül des Herrn Lahm gewesen sein.

Der Präsident der Bayern, der ehemalige Knastbruder Uli Hoeneß, äußerte in einem Interview mit der "TZ" über die AfD: "Für mich zählen ihre Politiker auch nur zu den Besserwissern, nicht den Bessermachern." Wobei schon ein wenig Ironie dabei ist, wenn solche Aussagen von einer Person stammen, welche eine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung absitzen musste.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Lahm und Hoeneß, den bisher größtenteils von der Politik verschonten Fußball zum Politikum machen. Die Frage ist wo soll das hinführen, bisher war die politische Einstellung beim Fußball relativ egal. Aber wird es in Zukunft vielleicht die "linke" Südtribüne, die "rechte" Nordkurve geben? Dank den Herren Hoeneß und Lahm könnte dies vielleicht Realität werden.

#Sport #FC Bayern München