(StS/NYC) Es ist nicht unehrenhaft, dass die Deutschen eine Abneigung gegen den #Krieg haben. Die Geschichte lässt grüßen. Doch man kann aus "Geschichte" auch falsche Lehren ziehen. Wie etwa jene, dass #Pazifismus um jeden Preis das Paradies auf Erden bringt. Denn es waren keine Gebete mit den Nazis, die das Hitler-Regime 1945 beseitigt haben. Es waren sehr viele, sehr schlimme Bombardements und eine Invasion epischen Ausmaßes unter höchsten Verlusten auf allen Seiten. Das ist nicht schön, es ist grausam, aber es ist die Realität. Viele Deutsche von heute meinen nun aber, generell gegen jede militärische Lösung zu sein, wäre die Konsequenz daraus.

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Falsch! Ganz im Gegenteil!

Hätten die Westmächte und Russland in den Dreißigern Hitler und seinen Nazis ein Stoppschild gezeigt oder vorsorglich interveniert, wäre Millionen von Menschen unendliches Leid erspart geblieben und die deutsche Ostgrenze befände sich nach wie vor bei Litauen. Das gilt heute ebenso in anderen Weltgegenden. In komplexen Kriegsgebieten wie in #Syrien sind pazifistische Phrasen sogar einfach nur inhuman, weil mit ihnen kein einziger Mensch gerettet wird. Kluge militärische Strategien sind dafür umso dringlicher, ebenso wie eine Allianz aller Weltmächte. Das aktuelle Durcheinanderbomben ist wenig hilfreich. Nach dem Giftgashorror von Khan Sheikun und dem amerikanischen Luftangriff auf eine Luftwaffenbasis regnen schon wieder idiotische Pazifismussprüche aus Deutschland auf die Welt.

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Es wäre begrüßenswert, wenn man sich dieses bescheuerte Geplapper für den Kirchentag aufheben könnte - wo dieses Jahr übrigens einer der ganz wesentlichen Verursacher der syrischen Katastrophe mit der alten Margot Käßman für den Frieden beten will: Barack Hussein Obama, der David Hasselhoff der Politik. Ein abgehalfterter Ex-Star mit Allüren, der nur noch in Deutschland populär ist.

Dummes Zeug!

"Blutvergießen stoppen!“, "Militärische Lösungen gibt es nicht!“ und andere sinnfreie Sprüche sind leicht gesagt, jedoch nicht weniger dumm, um nicht zu sagen einfach nur peinlich. Sie sind ein Ausdruck eines tiefsitzenden Masochismus vieler Deutscher, die lieber selbstherrlich mahnend zuschauen als echte Verantwortung zu übernehmen. Ja, Krieg ist entsetzlich. Doch Syrien wurde nicht von Deutschland in Brand gesetzt, sondern von Terroristen mit Unterstützung von Kirchentags-Obama. Nein, liebe Deutschen, ihr handelt mit Eurem Pauschalpazifismus nicht aus Achtung vor der Geschichte, ihr spuckt der Geschichte geradewegs ins Gesicht.

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Viele von Euch sind einfach nur feige Moralprediger.

Ehrt endlich Eure Soldaten!

Die Geringschätzung der tapferen deutschen Soldatinnen und Soldaten in den aktuellen Auslandseinsätzen spricht hierzu Bände. Diese Menschen sind Helden, die Deutschlands Sicherheit unter Einsatz ihres Lebens im Ausland verteidigen und dabei viel Gutes tun. Während andere Länder für ihre Jungs und Mädels in Uniform beten, Schleifen der Solidarität tragen und sich konstruktiv damit auseinandersetzen, was ihre Armee im Ausland leistet, sieht man in Deutschland nur eine Mischung aus Desinteresse, Ablehnung, eine alte und eine neue Friedensbewegung. Alles dummes Zeug. Ehrt endlich eure "Bürger in Uniform", seid stolz auf eure Bundeswehr. Gebt den Kameraden an den Fronten dieser Welt Eure Wertschätzung und Achtung! Das gilt übrigens auch für Teile der deutschen Politik. Wenn der Bundestag deutsche Soldaten in den Einsatz schickt, hat die Debatte vorbei zu sein. Dann gehören die Reihen geschlossen und die Kämpfer an der Heimatfront unterstützt.

Reden nutzlos?

Jeder, der einfach mal so ein "Ende des Blutvergießens" fordert, macht alle Konfliktparteien gleich. Das ist dann sogar nicht mal mehr nur dumm, sondern auch noch zynisch. Realistisch ist, die Gegner strategisch abgestimmt an den Verhandlungstisch zu bomben, denn am Ende muss natürlich eine politische Verständigung stehen. Im Falle Syriens ist die Lage aber dermaßen unübersichtlich, dass es zum Reden noch einfach zu früh ist. Erst einmal müssten sich alle Kräfte außerhalb, also Russland, der Iran, die NATO, die Türkei, die USA und Israel über ihre Ziele einig werden. Denn man kommt nicht umhin zu attestieren, dass diese eher gegeneinander als miteinander agieren. Das muss sich ändern, sonst dauert der Krieg in Syrien unendlich lange. Würden sich die externen Kriegsparteien auf eine gemeinsame politische Strategie einigen, wäre ein Friede in Syrien tatsächlich machbar. Mit Marschflugkörpern und Bodentruppen. Mit Krieg also. Aber auch mit einem klaren Ziel.

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