#Bundeskanzlerin Merkel möchte ja viele E-Autos schon innerhalb kürzester Zeit auf deutsche Straßen bringen - dabei gibt sie Umweltschutz und Klimawandel als Triebfeder an.

Auf den ersten Blick erscheint dieses Vorhaben ja auch gut - weniger Luftverschmutzung - allerdings wie sieht es denn dann mit den Kosten für #Strom aus?

Derzeit zahlen die Autofahrer eine Vielzahl an #Steuern:

  • Mehrwertsteuer
  • Öko-Steuer
  • Mineralölsteuer

Beim Sprit ist es wie mit den Zigaretten: mehr als 50 % des Preises gehen an den deutschen Staat als Steuereinnahmen.

Wenn künftig mehr E-Autos auf den Markt kommen, die dann mit Elektrizität "betankt" werden entfallen diese Einnahmen für den Staat.

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Ich konnte mir nicht vorstellen, dass unsere Minister auf diese Einnahmen verzichten werden.

Wenn man sich jedoch den derzeitigen Strompreis und dessen Entwicklung anschaut wird einem einiges klarer.

Im Jahr 2000 zahlten sie im Schnitt 13,94 Cent je Kilowattstunde, dieses Jahr (2017) sind es 29,16 Cent dieses ist eine Steigerung von 109 %.

Der Grund: Steuern und Abgaben sind im selben Zeitraum von 5,19 auf 16,05 Cent gestiegen, dies entspricht einer Steigerung von 209%. Seit 2003 zahlen Verbraucher die EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom. Sie stieg seitdem von 0,42 Cent auf 6,88 Cent/kWh. Der reine Preis für Strom und Vertrieb macht nur noch ein Fünftel des Preises (5,63 Cent/kWh) aus.

Eigentlich müßte der Strompreis durch den Ökostrom doch sinken - oder?

Allerdings wird dem Bürger der Ökostrom noch teurer verkauft.

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Tatsächlich ist der Ökostrom erheblich billiger als der Atomstrom - nur dann könnte der Staat nicht so gut verdienen (Meinung eines persönlich dazu befragten Bekannten der sich viel mit diesem Thema befasst und selber Alternativen entwickelt).

Der Staat hat also bereits jetzt schon für die Ausfälle der Steuereinnahmen die durch den Umstieg entstehen könnten vorgesorgt. Deshalb auch die so hohen Steuereinnahmen: der Staat kassiert derzeit doppelt.

Allerdings ist zu befürchten, dass mit Zunahme der E-Autos der Strompreis weiter drastisch steigen wird. So stark, dass der jetzt schon kaum noch für niedrige Einkommen bezahlbare Strom zum Luxusgut wird.

Bereits jetzt zahlt die Bevölkerung in Deutschland - im Vergleich mit anderen EU-Staaten - den zweithöchsten Betrag. Lediglich in Dänemark zahlen die Verbraucher mehr.

Verglichen wurden die einzelnen Länder für einen Verbrauch von 3500 KWH/Jahr. In Deutschland zahlt man dafür 1041,95 €, in Belgien 960,75, in Frankreich 598,85 und in Polen sogar nur 473,20 €.

Es bleibt abzuwarten wie sich der Strompreis entwickeln wird und welche "neuen" Steuern sich unsere Regierung einfallen lässt.