Es gibt viele Diskussionen zum Energiesparen im Straßenverkehr. Bis jetzt kamen die Meisten nur auf die Idee zumindest einen Teil der Lampen komplett auszuschalten.

Als ich gestern gegen Abend spazieren ging, kam ich an einen weiträumigen Platz an einer Bushaltestelle vorbei. Plötzlich ging die Beleuchtung an und mir ein Licht auf.

Bewegungsmelder für Straßenlaternen?

Warum werden eigentlich nicht die Straßenlaternen auf bestimmten Plätzen und für die Fußgänger in manchen Straßen mit Bewegungsmeldern ausgestattet?

Das wäre doch eine ideale Lösung. So könnte auf der einen Seite das Licht ausgeschaltet bleiben solange es keiner braucht, denn es ist wirklich nicht sinnvoll die ganze Nacht eine Straße oder einen Bürgersteig zu beleuchten den keiner braucht.

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Sobald jedoch sich eine Person dem Bewegungsmelder nähert geht das Licht an und der Bürgersteig ist ausgeleuchtet. Die Menschen können sich sicher fühlen und brauchen nicht bei Dunkelheit durch die Straßen gehen.

In vielen privaten Haushalten wird diese Technik ja auch genutzt um zum Beispiel Treppen auszuleuchten. Wir benutzen die Bewegungsmelderleuchten für viele Bereiche im Haus und Garten. So kann auch keiner mehr vergessen das Licht auszuschalten.

Die Einsparungen wären sehr hoch und gleichzeitig braucht keiner auf das Licht zu verzichten.

So hoch wären die Kosten für die Umrüstung der Lampen auch nicht und wären auch sehr schnell wieder durch die Einsparungen ausgeglichen.

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es nicht bereits klevere Erfinder und Denker gegeben hat, die bereits die gleiche Idee hatten.

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Warum wurde dann dieses Prinzip nicht bereits umgesetzt und angewandt?

Anschalten der Röhren verbraucht viel Strom

Meistens scheitern gute Ideen daran, dass die Patente von bestimmten Zweigen der Wirtschaft aufgekauft werden, damit keine Konkurrenz zu den eigenen Produkten und Dienstleistungen entstehen kann. Aber wer hat bei der Straßenbeleuchtung und der Alternative nur an oder nur aus seinen Vorteil?

Also befragte ich einen Bekannten (er ist Hobby-Ökologe und entwickelt selber Energiesparmodelle) seine Antwort war fast - aber nicht ganz plausibel: das Einschalten einer Neonröhre benötigt alleine soviel Strom wie 20 Minuten Nutzung. Ok, dann könnte man dennoch Berechnungen anstellen.

Allerdings sagt er auch: Über LEDs sollte man wirklich mal nachdenken.

Also gilt es abzuwarten. Vielleicht werden ja schon bald in unseren Straßen die Lampen um diesen Teil der modernen Technik erweitert. #Forschung #Energie #Umwelt