Jede #trennung ist schmerzhaft, keine Frage. Doch wer sich aus den Fängen eines Narzissten befreit und sich erhofft vom Umfeld aufgefangen zu werden, landet meist auf dem Boden der Tatsachen. In vielen Fällen steht man alleine da und muss mit all seinem Schmerz zurecht kommen, denn das Umfeld versteht es nicht.

Narzisstischer Missbrauch bleibt verborgen

Dass eine toxische Beziehung Schaden zufügt, ist bekannt. Dennoch bemerken Betroffene von dem narzisstischem Missbrauch ihres Partners erst viel zu spät. Zu sehr haben sie an der vermeintlichen Liebe festgehalten, die in Wirklichkeit nur Illusion war. Zu sehr wurden sie durch Gaslightning, Verwirrung und Manipulation klein gehalten.

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Was in solch einer Beziehung passiert, bleibt im Umfeld verborgen. So geht man doch davon aus, dass man sich ja jederzeit trennen kann.

Das ist absolut richtig. Was ist aber, wenn die betroffene Person zu sehr verwickelt und verstrickt ist und all dies erst viel zu spät erkennt?

Partner von Narzissten entwickeln sich ab einer gewissen Zeit zu Marionetten, dessen Fäden der #Narzisst ganz klar in der Hand hat. Zwar spüren Betroffene irgendwann, dass etwas nicht stimmt. Dennoch ist es, besonders wenn keine körperliche Gewalt mit im Spiel ist, so schwierig diesen Missbrauch zu erkennen. Eine narzisstische Kommunikation ist geprägt durch Manipulation und schöne Worte. Erst mit der Zeit lässt sich erkennen, dass Worte nicht zu den Handlungen passen.

Da Betroffene von narzisstischem Missbrauch meist sehr feinfühlige und sensible Menschen sind, suchen diese den "Fehler" zunächst bei sich selbst.

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Was wiederum ein leichtes Spiel ist, denn die Dosis Gift an Schuld wird Ihnen in regelmäßigen Abständen vom Narzisst verabreicht. Je subtiler dies vonstatten geht, umso effektiver. In der Hoffnung auf Besserung, beginnen diese nun sich selbst immer mehr anzupassen und sind nun komplett in den Fängen des Narzissten. Viele Betroffene fühlen sich müde, kaputt und ausgelaugt und beginnen oftmals eine Therapie. Dieses Bild nach außen, bietet dem Narzisst natürlich wunderbar die Gelegenheit dem Umfeld zu suggerieren, dass der Partner der "Kranke" ist.

Die Spirale verdichtet sich nun, denn von dem einst so emotionalen und lebensfrohen Partner ist nicht besonders viel mehr übrig und somit wird dieser Mensch für den Narzissten uninteressant.

Das Umfeld wird im Glauben gelassen, dass die Schuld an dem Versagen der Beziehung an dem Betroffenen liegt. Für die destabilisierten Betroffenen ist dies ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht, denn das wahre, kalte Gesicht des Narzissten hatten sie bereits erkannt.

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Das Umfeld gibt den Betroffenen die Schuld

Nach einer Trennung sind Betroffene meist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie begreifen und verstehen nicht, was passiert ist. Den Bezug zu sich selbst hatten sie schon lange verloren und stattdessen lieber auf die Worte des Narzissten vertraut. Umso traumatisierender ist es dann, wenn Betroffende nach einer Trennung nicht nur vom Narzissten als schuldig und krank tituliert werden, sondern auch vom Umfeld gemieden werden.

Bereits im Vorfeld hat der Narzisst sein Umfeld mit Halbwahrheiten und Lügen kontaminiert, um selbst als "unschuldig" zu gelten. Zugleich gab es nie ein offenes Gespräch, warum und weshalb es zu einer Trennung kam, die Betroffenen bleiben also mit vielen Fragen zurück, die nie offen und ehrlich beantwortet werden.

Nach außen war und ist der Narzisst charmant, glänzend und helfend. Kein Mensch würde vermuten, dass dahinter noch eine andere, kalte Seite steckt. Auch wenn der Betroffene diesen Missbrauch erkannt hat, erfährt er vom Umfeld nicht die Unterstützung, die er sich erhofft hatte.

Oft wird an der Glaubhaftigkeit der Betroffenen gezweifelt oder die Schuld noch einmal verstärkt.

- "ich kann mir gar nicht vorstellen dass dieser Mensch so ist, so nett wie er immer war..."

- "Zu einer Trennung gehören immer zwei dazu"

- "Meinst du nicht dass du Dir das auch alles nur einbildest?"

Dieses Unverständnis des Umfelds, lässt Betroffene nun ganz allein mit ihrem Schmerz und Leiden. Und das, obwohl man das in diesem Moment am Meisten bräuchte: Glauben schenken, Verständnis und Zuhören. Denn nach solch einem Erlebnis, sind viele Betroffene traumatisiert und benötigen dringend Unterstützung! #Depression