Liebe ist ansteckend

Wir leben eigentlich in einer sehr modernen Zeit – im Zeitalter des Fortschritts, mit vielen Möglichkeiten und Vorteilen. Komfortable Straßen, luxuriöse Wohnungen, bequeme Kommunikationsmöglichkeiten, blitzschnelle Übertragung von Neuigkeiten und Nachrichten, das Fortschreiten der Wissenschaft und die Möglichkeit Krankheiten schneller und präziser zu diagnostizieren und zu heilen, gehören zu diesen Vorteilen. Das faszinierende Wissen, aus der Zoologie, der Geologie bis hin zur Kosmologie wären ohne den heutigen technischen Stand nicht möglich. Bildung und Erziehung haben eine sehr große Bedeutung und bilden den Maßstab. Auch die Gesellschaften, die aus unterschiedlichsten Völkern zusammengekommen sind und eine Vielfalt von Kultur, Kunst, Küche und Mode beinhalten, sind weitere positive Effekte unserer Zeit.

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Zusätzlich haben wir eine Vergangenheit, aus der wir lernen und auf die wir zurückblicken können.

Jedoch, ist das leider nicht so.

Obwohl Zwang, Rassismus und Fanatismus der Menschheit viel Leid und Schmerz gebracht haben und trotz der vielen Kriege, ungerechten Handlungen, Gewalttaten und dem Blutvergießen von Machthabern, gegenüber Menschen, die sozial, physisch oder wirtschaftlich schwächer sind, ist kein Ende in Sicht und zu wenige können sich von diesen Bosheiten trennen. Sie sind auch heute noch sehr präsent und werden geduldet. Als ob die Geschichte die Menschen nicht belehrt hat, sondern ein negatives Vorbild gewesen wäre, mit ihrer traurigen Vergangenheit.

Weder aus der Geschichte hat die Menschheit gelernt, noch die Modernität hat die Menschen zu etwas Besserem gemacht.

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Die Technik wird mehr für den #Krieg und die Vernichtung verwendet, als für die Bildung und den Wohlstand. Dabei ist Bildung und Wissen für den Wohlstand aller viel nützlicher und wesentlich essentieller als alles andere.

Mit Vernunft und Verständnis wird den Menschen geholfen und der Frieden wird intensiv und dauerhaft gefördert. Und das ist weder kompliziert, noch unmöglich, denn jeder Mensch trägt Liebe, Mitgefühl und ein gewisses Verständnis in sich, wenn er auf die Welt kommt. Jedoch leistet die Erziehung – bewusst oder unbewusst – durch die Familie und Freunde, dem sozialen Umfeld und mittlerweile vor allem durch verschiedenste soziale Medien wie das Internet, TV-Shows, Computerspiele, Zeitschriften etc. ihren großen Beitrag dazu, leider nicht immer positiv.

Es ist wie ein böser Zauber, welcher über der Menschheit liegt. Die Ignoranz gegenüber der Ungerechtigkeit, dem Leid und der großen Not Anderer ist absolut inakzeptabel. Es ist eine humanitäre Katastrophe, dass zugesehen wird, wie Menschen ihre Würde genommen wird und Kriege nicht zur Verteidigung, sondern mit dem Zweck des Angriffs geführt werden.

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Liebe, Mitgefühl, Respekt, Feinfühligkeit, Herzlichkeit, Verständnis und Toleranz werden völlig verdrängt. Die Menschen sind gegenüber Andersdenkenden völlig verschlossen und voller Vorurteile. Fehler sind unverzeihlich. Mitgefühl und Hilfe werden als eine Belastung angesehen. Lieber leben alle allein, nur beschäftigt mit ihrem Ego, anstatt in einer Gemeinschaft oder Familie, wo geteilt und geholfen wird.

Wenn man die negativen Vorbildfunktionen der Machthaber berücksichtigt, das Fehlverhalten von Medien durchdenkt und das Fehlen der Bildung und Erziehung untersucht, findet man schnell den Grund von Eigenschaften wie Intoleranz, Hass und Rassismus in der Gesellschaft. Das Ergebnis ist grenzenlos grausam und erbarmungslos. Das Böse nahm schon oft vielen Menschen die Hoffnung und den Mut auf Frieden. Wir brauchen dafür nicht zurückzublicken, denn die Gegenwart in einigen Regionen der Welt, ist ein Präsenzbeispiel.

Aber nichts desto trotz, jeder Mensch ist auch fähig, sich zu ändern.

Jeder, der selbst Liebe, Achtung und Gutes schätzt, kann das auf andere übertragen. Denn jeder Mensch ist ein Teil der Gesellschaft und sollte sich bewusst sein, dass er dazu beiträgt, wie die Geschichte geschrieben wird.

Es beginnt in den eigenen vier Wänden, in der Familie anschließend in der Nachbarschaft, im Arbeits- und Schulleben, sowie im restlichen sozialen Umfeld und der Öffentlichkeit. Jeder kann in jedem Lebensabschnitt seinen Beitrag für den Frieden und die Glückseligkeit der Allgemeinheit leisten.

Die Erziehung der Menschen in Bezug auf Liebe und Barmherzigkeit, sollte durch Vorbilder gelebt und in das Bildungssystem integriert werden werden.

Zudem ist es die Aufgabe der Staaten, die Würde und Rechte jedes Menschen zu garantieren und das beginnt mit Erziehung des Volkes. Vor allem müssen Schulen, von klein auf die oben genannten Wert und die Menschlichkeit lehren. Toleranz, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Achtung und Respekt vor den Mitmenschen und deren Überzeugungen, die prinzipielle Gleichheit aller Menschen egal welchen Geschlechtes und welcher Herkunft oder Religion, sind menschliche Pflichten.

Die Welt braucht nichts dringender als den Frieden.

Und Frieden kommt mit der Liebe, denn Liebe ist stärker als Hass. Die Liebe ist der Baustein des Menschen, Gott hat jede Seele mit Liebe gefüllt. Auch wenn diese in der Tiefe versteckt und verdrängt ist, ist sie da. Liebe gibt Kraft und Mut. Liebe verbindet, schützt, weckt Hoffnung, verbreitet eine starke und positive Energie.

Liebe ist sogar ansteckend. Wer geliebt wird, kann auch lieben. Wer Liebe erfährt, kann Nächstenliebe und Mitgefühl empfinden und weitergeben.

So beginnt eine Welle der Liebe und Menschlichkeit. Bedürftige erhalten Hilfe und Zuneigung, ältere Menschen müssen nicht einsam sterben, Probleme und Defizite anderer werden nicht ignoriert sondern in Angriff genommen. Egoismus und Habgier verschwinden, Opferbereitschaft und der Wunsch zum Teilen nehmen ihren Platz ein. Hunger, Leid, der Mangel an Bildung und medizinischer Versorgung wird beseitigt. Das Böse,das die Menschen beherrscht wird immer schwächer und letztlich von Frieden, Harmonie und Gerechtigkeit übertrumpft. #Terror #Kriminalität