Donald #Trump schrieb mit seiner Wahl zum US-Präsidenten in vielerlei Hinsicht Geschichte. Dazu gehört auch, dass er laut Umfragen schnell der unbeliebteste US-Präsident aller Zeiten war. Das war an sich eine logische Entwicklung: Trump hatte seinen Wählern fundamentale Veränderungen versprochen und musste nun erstmal liefern, um den in ihn gesetzten großen Erwartungen dann auch gerecht zu werden.

Zunächst viel Gegenwind für Trump

An derselben Aufgabe und der Bürde der Vorschusslorbeeren war auch Barack Obama gewissermaßen gescheitert. Anders als er hat Trump derzeit allerdings noch eine Mehrheit in beiden Häusern des Kongress und kann insofern weitestgehend durchregieren.

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Dennoch scheiterten viele seiner Maßnahmen am Widerstand in den eigenen Reihen, in den Bundesstaaten oder aber am Widerstand der Gerichte, die etwa den Einreisestopp für Bürger aus einigen islamischen Ländern für rechtswidrig hielten.

Mit dem Beginn des Mauerbaus, dem Austritt aus dem Pariser-Klimaabkommen und zahlreichen weiteren kleineren Maßnahmen hat Trump derweil seine Gegner in ihrer Ablehnung ebenso bestätigt, wie es ihm gelang, jedenfalls einen Teil seiner Befürworter zufriedenzustellen. Laut Rasmussen Reports, einem der angesehensten amerikanischen Umfrageinstitute, kommt Trump aktuell auf einen speziell errechneten Beliebtheitswert von -11 Punkten. Dieser Wert wird berechnet, indem die Zahl derjenigen Befragten, die angegeben haben mit Trump "sehr unzufrieden" zu sein, von der Anzahl derjenigen abgezogen wird, die mit ihm "sehr zufrieden" sind.

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Demnach sind aktuell 42 Prozent der Amerikaner entschiedene Gegner von Trump, während 31 Prozent vollauf mit ihm zufrieden sind. Dieser Wert ist für Trump also wenig positiv.

Amerika bleibt gespalten - Trump holt in der Wählergunst deutlich auf

Der Wert ändert sich jedoch, wenn man auch diejenigen Befragten mit einbezieht, die mit Trump "eher zufrieden" oder "eher unzufrieden" sind. Tut man dies, so sind laut Rasmussen Reports 50 Prozent der Amerikaner pro-Trump, und 50 Prozent Trump-Gegner. Damit ist es Trump geglückt, in der Gunst seiner Landsleute wieder deutlich zuzulegen. Noch vor einer Woche waren es nur etwas mehr als 40 Prozent, die ihm zugeneigt waren. Mit für den Aufschwung dürfte vor allem die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes verantwortlich sein - eines der zentralen Versprechen Trumps, an dem ihn seine Wähler messen. Mitte Juni sind nun die Arbeitslosenzahlen in den #USA auf den niedrigsten Wert seit zehn Jahren gefallen. Im Oktober letzten Jahres, als Obama noch Präsident war, gaben nur 45 Prozent der Amerikaner an, der Wirtschaft gehe es mindestens halbwegs gut. Nun sind es mit 61 Prozent weit mehr als die Hälfte. Wenn morgen in den USA gewählt würde, Trump würde wohl wieder Präsident werden.