"Seit April 2017 wird zurück geschossen! Das Imperium unter seinem Oberbefehlshaber Jimmy Wales, Gründer von Wikipedia, will mit seiner neuen Plattform #WikiTribune #Fake News den Garaus machen. Professionelle Journalisten als Anführer bekämpfen mit einer Armee freiwilliger Community-Soldaten das Problem der falschen Nachrichten mit sachlichem und neutralem Journalismus."

Fake News - eine Lieblingsphrase Präsident Trumps

Die Vewendung des Begriffs "Fake News" hat in den letzten Monaten ein inflationäres Ausmaß angenommen, dank der Tatsache, dass er zu einer Lieblingsphrase von US-Präsident Trump wurde.

Auch wenn es den Anschein hat, dass dieser Begriff jetzt salonfähig geworden ist, bleibt es doch Fakt, dass es #Falschmeldungen schon immer gegeben hat.

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Natürlich gibt es verschiedene Abstufungen, oder besser gesagt "Abstumpfungen", von Fake-News. Angefangen von harmlosen UFO-Sichtungen über archäologische Fundstücke von Verschwörungstheoretikern, bis hin zu den politisch lancierten Fake News, welche, wie im jüngsten Fall Katar, eine politische Krise im Nahen Osten auslösten.

Nicht alle Fake News sind bösartig. Eine nicht geringe Anzahl von Meldungen und Webseiten bedienen sich der Falschdarstellung allein, um humorvoll zu unterhalten oder in Szene zu setzen. Ein Problem wird es nur, wenn Menschen nicht mehr unterscheiden können, ob es Spaß ist oder ernst zu nehmen.

Zum Beispiel lobte der österreichische Politiker Heinz-Christian Strache den neuen Kurs der USA aus dem Klimavertrag auszusteigen, da der jetzige Klimawandel nicht von Menschen verursacht, sondern ein natürliches Phänomen sei.

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Strache führte als Beispiel die Wikinger an, die in Grönland Wein angebaut hätten. Der dänische Geologe Svend Funder meinte dazu, dass die Behauptung von Herrn Strache weder plausibel noch belegt, sondern schlichtweg falsch sei.

Die Community der Verschwörungstheoretiker sind ein Nährboden für Fake News

Dass die Community der Verschwörungstheoretiker ein guter Nährboden für die Verbreitung von Fake News ist, zeigte der Hype, den ein anderer Bewohner der Alpenrepublik auslöste. Im Jahr 2012 schuf der Medien-Künstler Karl Weingärtner ein Kunstwerk aus Ton in Form eines Mobiltelefons, dessen Tasten und Bildschirm er mit Keilschrift versah, um die Entwicklung des Informationstransfers von der Antike bis zur Gegenwart darzustellen. Grenzwissenschaftler und Verschwörungstheoretiker haben ein Foto des Kunstwerks als 800 Jahre alten archäologischen Funde missbräuchlich falsch dargestellt. Diese Fake-Geschichte, die auf dem YouTube-Kanal "Paranormal Crucible" populär gemacht wurde, führte Ende 2015/Anfang 2016 zu einen weltweiten Hype.

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Warum sind Fake News ein Problem und wie kann dagegen vorgegangen werden?

Auch wenn viele Fake News humorvoll und harmlos sind, bleiben sie dennoch das, was sie sind: Unwahrheit! Falschmeldungen beeinflussen die Art und Weise, wie Menschen denken, handeln oder abstimmen. Jimmy Wales hat mit seiner neuen Plattform „WikiTribune“ den Kampf gegen Fake News aufgenommen. Manipulation und Lüge haben jedoch die gesamte Gesellschaft durchsetzt, daher kann es nicht Jimmy Wales überlassen werden, sondern es betrifft jeden Einzelnen an der Wahrheit festzuhalten und gegen Fake News anzukämpfen.