Wie groß muss die Verzweiflung in der SPD sein, wenn sie auf die Motivation des Genossen der Bosse, Gerhard #Schröder, angewiesen ist?

Nach dem Höhenflug der SPD noch vor ein paar Monaten kam der schnelle Sturzflug in dem Umfragewerten. Schulz hatte offensichtlich versäumt, dass nicht nur er, sondern auch eine neue „Hintermannschaft“ nötig ist, um eine Wende in Deutschland herbeiführen zu können. Denn ganz offensichtlich hatten sich anfangs die Menschen von Herrn Schulz erhofft er, #Martin Schulz, würde die verfahrene Politik der jetzigen Regierung mit neuem Schwung wieder in die Spur bringen können. Jedoch zeigte sich schnell das nur der Kopf, oder besser das Gesicht ausgetauscht werden sollte und der Rumpf mehr oder weniger bestehen bleiben würde.

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So drohte am roten Horizont der SPD eine Schröderpolitik 3.0, die sicher nach der Agenda 2010 so gut wie niemand mehr in unserem Land haben möchte.

Sicher ist das Parteiprogramm mit frommen Wünschen gefüllt, welche aber durch das Auftreten von Altkanzler Schröder mehr als ad absurdum geführt werden. Was machen Herr Schulz und die SPD falsch? Sie werfen der Regierung, insbesondere Frau Merkel Untätigkeit vor und vergessen dabei dass sie noch Teil genau eben dieser Regierung sind. Warum habe sie dann die Zusammenarbeit nicht bereits im Vorfeld beendet und somit den Weg für Neuwahlen schon früher freigemacht? Diese Art der Politik, die Politik heißer Worte, treibt immer mehr Wähler an die Ränder nach rechts und links, zu den sogenannten Protestparteien. Sicher wird es spannend wie das Programm der SPD nach dem Parteitag genau aussehen wird, aber Herr Schulz sollte viel tiefer auf die Belange der Bürger und der Basis der SPD eingehen und nicht wie Genosse Schröder die Basis mit Füssen treten.

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Die Motivation vom Altkanzler

So kommt genau der Mann zum Zug, der zu vielen Austritten von Mitgliedern geführt hat, der der sozialen Marktwirtschaft den Todesstoß versetzt hat, der unser Land mit der Agenda 2010 sehr verändert hat, der dem Lobbyismus in der Politik eine neue Dimension gegeben hat. Wenn das als Symbol der Marschrichtung dieser Partei gewertet werden soll, so ist das S bei der SPD heute genauso wenig Wert wie das C bei der CDU. Ob die SPD mit diesem Parteitag wirklich die Seele der Wähler trifft dürfte sehr fraglich sein und eher uns einen Schritt weiter an ein politisches Chaos in unserem Land bringen. Die rechten Populisten dürften an solch einem Vorgehen Gefallen finden, führt genau dieses Vorgehen doch dazu dass noch mehr Menschen nicht mehr wissen wen sie wählen sollen. Es hat sicher die Chancen von Frau Merkel um einiges erhöht, auch wenn Herr Schulz sie in seiner Rede massiv angegriffen hat.

Der Weg ist wohl nicht besser geworden für unser Volk, für unser Land und sicher auch nicht für Europa.

Er ist sicherer geworden für alle die die ihre Macht sichern wollen, für das Kapital und für alle Lobbyisten. Sicherer auch für die Seelenfänger von rechts und links. #SPD Parteitag