Der Sinn von Zensur

In diesem weiteren Artikel habe ich bereits über die Beteiligung von Ex-Stasi an der #Amadeu-Antonio-Stiftung berichtet: Video: #STASI 2.0 – Deutsche Stiftung bekämpft kritische Meinungen. Man gewinnt den Eindruck hier wird wieder eine neoliberale und natotreue Linie vorgegeben, nicht nur wegen den üblichen antideutschen Irrlichtern die beteiligt scheinen, sondern auch aufgrund der oben genannten Definiton von dem, was es so zu zensieren gilt.

Abweichende Meinungen und kritische Fragen unter den Teppich zu kehren nämlich, politische Gegner verfolgen und zersetzen zu lassen. Nebenbei zur Tarnung auf echte Hassrede schimpfen.

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Nein danke. Ich sage, man macht den Bock zum Gärtner, das sind die denkbar ungeeignetsten Menschen für diese Aufgabe, aber diese Aufgabe an sich ist bereits ein Verbrechen an der Rede- und Meinungsfreiheit.

Ich stelle eine grundlegende Frage nach dem Sinn von #Zensur. Warum müssen manche Dinge verschwinden und dürfen nicht gesehen werden? Welches Menschenbild und Demokratieverständnis steht dahinter? Spricht man dem Bürger die Mündigkeit ab, Inhalte selbst und eigenständig bewerten zu können? Offenbar ja. Oder möchte man eine „schöne“, saubere Welt, in der vorgeheuchelt wird, es gäbe solche Meinungen und Äusserungen nicht? Ich meine, was soll das? Wie können einem anderslautende Vorstellungen so ein Dorn im Auge sein, wo ist das Demokratieverständnis, die Achtung vor der Rede- und Meinungsfreiheit, die Kapazität andere Ansichten zu ertragen, selbst wenn man sie ablehnt?

Offenbar fühlt sich mancher, der sich aber keineswegs als menschlich dazu geeignet auszeichnet, dazu berufen, hier Deutungshoheit zu spielen.

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Und insbesondere die Partei-, Verzeihung, Regierungslinie zu decken. Zensieren ist Lügen. Der Wert des vorgeblichen Zieles einer sauber scheinenden, geleckten, politisch korrekt anmutenden Welt, in welcher der Hass zwar vorhanden, aber verborgen wird, erschließt sich mir nicht.

Das klingt nach Unterdrückung der Symptome, statt Auseinandersetzung mit der Materie und Lösung von Konflikten. Tatsächlich ist es aber nicht das wahre Ziel, sieht man sich die Beteiligten und subtilen Meinungsmanipulationen an. Das verdeckte Ziel: Die staatlich finanzierte Zensur von Abweichlern und die Anleitung zur Denunziation von Systemkritikern, wie immer unter dem Deckmantel der Bekämpfung des "Bösen".

Verbindung zum Verfassungsschutz

Dies ist nicht sonderlich verwunderlich. Wie Journalist Gerhard Wisnewski bereits aufgedeckt hat, ist die Amadeu Antonio Stiftung sehr viel weniger bürgerlich, als deren Selbstdarstellungsweise es vermuten lässt. Mitglied des Stiftungsrates, auf der eigenen Homepage der Stiftung aufgeführt, ist Stephan Kramer, dieser wird jedoch nur als "Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland und heute Direktor des Europäischen Büros gegen Antisemitismus des American Jewish Committee" bezeichnet.

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Was dort unerwähnt bleibt: Kramer ist seit 2015 ebenfalls Präsident des Amtes für #Verfassungsschutz des Landes Thüringen. Wisnewski betrachtet diese Stiftung als eine Tarnorganisation des Verfassungsschutzes, womit er vielleicht nicht Unrecht hat. Wir haben also nicht nur Ex-Stasi-IM beteiligt, nein der Verfassungsschutz sitzt durch einen hohen Vertreter der BRD-Geheimdienste unmittelbar im Rat der Stiftung. Dass diese Stiftung also, entgegen anderslautender linker Kultur, mit dem Geheimdienst namens „Verfassungsschutz“ kooperiert, ist auch linken Gruppierungen nicht entgangen.

Ein Netzwerk, das sich der Hintergrundrecherche zu den Verwicklungen zwischen NSU und Verfassungsschutz verschrieben hat, produzierte sogar eigens ein Video mit einer an die Amadeu-Antonio-Stiftung adressierten Nachricht, welches auf vimeo.com zu sehen ist.

Hier ein satirischer Beitrag vom ZDF zu dem Thema:

Weiterer Artikel dazu: Anetta Kahane: Gestern Spitzel, heute Zensorin?