Die Faszination um den Blutsaugermythos – Eine Analogie

Kaum ein anderes Thema aus dem Bereich des Fantastischen fasziniert die Menschen mehr als Geschichten über blutsaugende Wesen, namens Vampire. Diese schaurigen Geschöpfe der Nacht, auch Untote genannt, ernähren sich, nachdem sie ihre Opfer durch ihre suggestive, mentale Kraft gefügig machen, von deren Blut und zwar solange, bis diese durch völlige Entkräftung infolge der Blutarmut sterben und damit selbst zu Untoten werden.

Mythen um diese finsteren Kreaturen lassen sich weltweit auffinden. Seit Bram Stokers erfolgreichem Roman „Dracula“ wurde der alte aus ethnologischen Überlieferungen bekannte Stoff zum zündenden Leitmotiv in zahlreichen Büchern und Verfilmungen.

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Die älteren Generationen erinnern sich sicherlich an die einmalige Schauspielkunst von Max Schreck als Nosferatu, oder an den charakteristischen, vor kaltem Feuer stechenden Blick Christopher Lee´s als einer der berühmtesten Draculas der amerikanischen Filmindustrie. Ebenso unvergesslich: die großartige schauspielerische Leistung des allerersten Hollywood-Vampirs, Béla Lugossy - Der sich übrigens mit seiner „ewigen“ Rolle des Untoten am Ende seines Lebens so sehr identifiziert hatte, dass er tatsächlich daran glaubte Dracula zu sein. Beerdigt wurde er sogar in seinem geliebten Film-Kostüm.

Soweit sind die Informationen über die Blutsauger bekannt; doch was versteht man unter dem Phänomen des Energievampirismus? Und überhaupt – wer oder was sind denn #Energievampire?

Nun, liebe Leser, halten Sie sich jetzt fest, denn Energievampire sind wir alle! Wir alle benötigen Energie von anderen Menschen oder auch von Tieren und Pflanzen.

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Es handelt sich also um einen ganz natürlichen Vorgang des Energieaustausches zwischen lebendigen Organismen. Um dieses Phänomen besser verdeutlichen zu können, soll im Folgenden der Aufbau des energetischen Körpers des Menschen beschrieben werden.

Das feinstoffliche System des Menschen

Unser Körper besteht nicht nur aus reiner fest strukturierten Materie, sondern auch aus der Energie, die im Körper „fließt“ und ihn auch umgibt: Der feinstoffliche Körper/Hülle ist demnach eine Erweiterung/Ausdehnung des physikalischen Leibes. Die Erkenntnis von sog. Energieleitbahnen/Meridianen ist durch die chinesische #Medizin in Form von Akupunktur in Europa bekannt geworden. Die Energie, nach der chinesichen Bezeichnung als "Chi" genannt, fließt nach einem geordneten System entlang der Meridianen, die bestimmte Körperfunktionen regulieren. Die Grundlage dieses Systems bildet die Lehre von den fünf Elementen; Erde, Holz, Feuer, Wasser, Metall (Äther) - Auch die chinesische Astrologie basiert auf der Einteilung dieser Naturkonstanten (eine Besonderheit ist dabei, dass dem Element Luft in dieser Einteilung keine Rolle zugeführt wird, daher gar nicht vorkommt).

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Die einzelnen Elemente symbolisieren hierbei eine Haupteigenschaft, zu der die jeweilige Meridiane gehört.

Die Energiebahnen durchziehen nicht nur den physischen Körper sondern auch den feinstofflichen/ätherischen Leib - oder vereinfacht gesagt - die Aura. Die Akupunkturpunkte befinden sich entlang der Meridiane: An diesen Punkten oder Zentren (Chakren) fließt die Energie in besonders konzentrierter Form. Mit Hilfe der Akupunkturnadeln kann man die Störung des Energieflussgleichgewichts der gestörten Körperfunktion wiederherstellen. Es reicht häufig dabei, wenn der Heiler die Nadeln nur "symbolisch" an die Hautstellen setzt.

Die Bedeutung des Energieaustausches

Bei einer zwischenmenschlichen Begegnung findet demnach nicht nur ein sichtbarer Informationsaustausch, sondern auch ein unsichtbarer Energieaustausch zwischen den Partnern statt. Wenn die Energiefelder dieser untereinander harmonisieren (sich sympathisch finden, also „gleich schwingen“) hält die Balance des Austausches ein Gleichgewicht. Dementsprechend geben beide Interaktionspartner ungefähr in der gleichen „Menge“ von ihrer Energie ab. Wenn jedoch die Felder nicht in Resonanz zueinander stehen, das heißt der eine Partner absorbiert mehr Energie als der andere, kommt es zu einer Art unbeabsichtigten und sicherlich nicht bewusst böswilligen Energieraubs, dessen Folgen (je nach Länge des Austausches) schnelle Ermüdung und Erschöpfungszustände sein können. Dieses Phänomen kennt sicherlich auch jeder liebe Leser. Aber keine Bange! Der Rückzug in die Stille oder die Beschäftigung mit einem liebgewonnen Hobby, entspannende Musik schaffen in der Regel Abhilfe, um die eigene Energiequelle wieder auffüllen zu können.

Wie wir sehen, ist der Energievampirismus ein weitaus harmloseres Phänomen (wenn man um diese Zusammenhänge weiß) als dass für uns zum echten "Blutsauger" werden könnte. #Esoterik