So titelte ich in einem Blasting-News-Artikel im Mai, der leider nicht mehr online ist.

68 Prozent der Bevölkerung fühlen sich in Deutschland sicher und die Kanzlerin war in einem ähnlichen Umfragehoch wie aktuell.

Ob sich die Menschen in Hamburg heute auch noch so sicher fühlen?

Jedenfalls bringt die Welt in regelmäßigem Abstand die Nachricht, dass die Deutschen insgesamt sehr zufrieden sind. So kritisierte selbst Dieter Nuhr die Wutbürger und meinte, man solle dankbar sein, in Deutschland leben zu dürfen.

Früher war das alles ganz einfach, die Medien sagten uns, wovor wir uns fürchten müssen, wer böse und wer gut ist.

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In Zeiten des Internet schon schwieriger. Denn wer die Guten und Bösen sind, das ist heute selbst für Experten schwer zu recherchieren, sind doch auf allen Seiten "Experten" unterwegs.

Aber was für Experten sind das, die Strategen vom "schwarzen Block"?

Augenzeugen berichteten, dass man oft dachte, die Polizei rücke an, dann waren es aber doch die Schwarzvermummten. Freunde bei der Bevölkerung haben die sich sicher nicht gemacht, denn da wurde zu viel Eigentum ganz normaler Bürger zerstört, selbst vor einem türkischen Gemüsehändler machte man nicht halt.

Schnell war dann auch einigen klar:

Da müssen reichlich "Neonazis" darunter sein, denn Linke tun das doch nicht!?

Von früheren Gipfeln weiß man ganz gut, wie bei solchen Demos getrickst wird. Ob in Genua oder Rostock, regelrechte Provokateure sollen in die Lager der anderen eingeschleust worden sein.

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So soll in #Hamburg ein Aufwiegler fast verprügelt worden sein, der eine friedliche Lage kippen wollte und als Provokateur erkannt wurde. Im letzten Moment konnte er durch "Leute in zivil" mit Warnschüssen aus der wütenden Menge heraus geholt werden.

Überhaupt ein Wunder, dass es keine Toten gab, denn Schusswaffen sollen auf beiden Seiten eingesetzt worden sein. Der Bürger in Hamburg hatte mit etlichen friedlichen bunten Demos gezeigt, wie man seinen Protest auch ohne #Randale Ausdruck verleihen kann. Bis die "Schwarzen" kamen.

Jedenfalls haben die schwarzen Sturmhauben wieder eines erreicht: Die gegenseitigen Feindbilder sind weiter verfestigt, die Sicherheitsgesetze können verschärft werden - und siehe da: Auch hier ist dann wieder der Normalbürger besonders betroffen, wird offensichtlich von mehreren Seiten in die Zange genommen.

Man stelle sich vor: Hamburg wäre eine Stadt in Russland, da würde es rauschen im Medienwald. Oder hier wären sogenannten #reichsbürger am Werk gewesen.

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Jedenfalls müssen das ganz seltsame Leute sein, beim schwarzen Block, immer mehr Frauen sind neuerdings dabei zu sehen. Oft auffällig gut ausgestattet, teuere Schuhe, Klamotten, die sich ein Hartz IV-Bezieher nicht leisten könnte. Und offensichtlich ganz schön fit und durchtrainiert, gut organisiert!

Von den festgenommenen Randalierern wird man wenig hören. Einer sei Maurergeselle höre ich gerade. Bei den Reichsbürgern ist man da weniger zimperlich, man erfährt schnell alles über Verdächtige und Festgenommene, über Arbeitgeber und Angehörige wird berichtet, gerne auch das Wohnhaus gezeigt. Da ziert man sich beim schwarzen Block etwas auffällig - hoffentlich nicht aus "Angst"?