Das Drama "White Girl" spaltete die #Netflix-Zuschauer bereits in den USA. Er verharmlose Chem-Sex, also den Geschlechtsverkehr unter Drogeneinfluss. Bei dem Netflix-#film wird das während der gesamten Handlung thematisiert. Denn die 22-jährige Schauspielerin Morgan Saylor (Leah) zeigt vor allem eins: Wie sich Menschen auf Drogen verhalten. Und das in teilweise harten Szenen. Nun ist der Film in Deutschland abrufbar. Die Jugendschutzbestimmungen sind erhöht worden. Netflix setzt auch nachts immer eine Jugendschutz-PIN ein. Den PIN haben sich Kunden bei der Registrierung nach erfolgreicher Alterszertifizierung vergeben können. Das deutsche Publikum bekommt das fiktive Leben der Studentin Leah erzählt, die den ganzen Tag Drogen konsumiert.

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Auf den Betriebsfeiern zieht Leah ihre Oberkleidung aus und präsentiert ihre Brüste. Es sind teilweite sehr drastische Szenen.

Alltag voller Drogen

Netflix setzt immer wieder einen drauf und lässt dem Zuschauer kaum Ruhe. Leah und ihre Mitbewohnerin, die in einem sozialen Brennpunkt von New York leben, sollten eigentlich studieren. Doch dafür ist kaum Zeit. Die Partys enden fast immer wegen übermäßigem Alkoholkonsum morgens in der Straßenecke. Das darf der Zuschauer mit ansehen. Der Film von Elisabeth Wood zeigt leider auch nicht mehr als zwei Studentinnen, die regelmäßig über die Strenge schlagen.

Wenn 13.000 Dollar fehlen

Die Liebesgeschichte erzählt vom Drogendealer um die Ecke, Blue mit Spitznamen. Er vertickt die Drogen an die Kollegen von Leah; möchte aber nicht, dass Leah Drogen nimmt.

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Das ist vernünftig, wirkt aber unglaubwürdig. Als Blue von der Polizei geschnappt wurde, kämpft Leah nun um seine Freilassung. Dazu braucht sie aber einen guten Anwalt. Der wird sich sein Honorar noch anders bezahlen lassen, weil Leah keine 13.000 Dollar besorgen kann. Das alles ist verwirrend und wirkt übertrieben.

Fazit: Harter 90 Minuten-Trip

"White Girl" ist ein harter Streifen mit einer Pseudo-Romanze. Die Regisseurin will ein Drama abliefern, zeigt den Zuschauern aber einen endlosen Drogentrip. Trotzdem ist man geneigt, dem Film auch Gutes zu bescheinigen. Denn er verdeutlicht zumindest sehr unmissverständlich, was Drogen anrichten können. Der Streifen sieht harmlos aus, der Inhalt hingegen ist hart. Die Starbesetzung mit Chris Noth ("Sex and the City"), der wunderschönen Morgan Saylor und talentierten Jungschauspielern hauchen dem Film einen gewissen Anspruch ein. Man sollte aber darauf gefasst sein, dass es ein harter 90 Minuten-Trip wird.

"White Girl" - Freigegeben ab 16 Jahren, hochgestuft von Netflix auf "Nur für Erwachsene"! #Streaming