Langsam wird es ruhiger um den G20-Gipfel in Hamburg. Auch nach Beendigung wurde an vielen Stellen noch weiter demonstriert und randaliert.

Es wurde sehr viel von den Einsatzkräften der Polizei, Feuerwehr und den Sanitätern abverlangt. Nicht nur die Aufgabe selber war eine große Herausforderung, sondern die Einsätze zogen sich auch über mehrere Tage hinweg.

Die Polizei Hamburg hatte aus den umliegenden Bundesländern Verstärkung angefordert, da offensichtlich die bereits eingesetzten Kräfte nicht ausreichten.

Es tauchen Meldungen von mehr als 6000 Demonstranten im schwarzen Block auf. Wobei nicht alle den Einsatzkräften das Leben schwer machten.

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Es fanden mehrere kleinere und vor allem friedliche Demonstrationen statt. Hierzu gehörten Menschen die einfach in gelber Kleidung rumliefen, Yoga-Gruppen, verschiedene Musiker haben Konzerte gegeben.

Viele Angriffe aus der linksextremen Szene

Die meisten Angriffe, besonders gegen die Polizei, ging laut verschiedenen Meldungen, von einer Gruppe von ca. 300 Leuten aus. Diese dafür umso härter. Die Meisten unter ihnen sind Anhänger der Linken, der #Antifa. Auch sind sie für die zahlreichen Brände in den umliegenden Straßen die Hauptverantwortlichen. Es gibt weitere Meldungen zu geplünderten und verwüsteten Discountern und erheblichen Zerstörungen in einigen Stadtvierteln. Laut einer Aussage von Donald Trump, gehöre die Antifa als linksextreme Terrorgruppe eingestuft und verboten.

Einige der Politiker warfen bereits Freitag der Polizei vor, sie seien die Verursacher der Eskalationen. Besonders im Zusammenhang mit der Räumung eines wilden Camps, das einige Demonstranten aufgebaut hatten.

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Allerdings wirft sich, zumindest mir, die Frage auf, warum werden dann Fahrzeuge von anderen Bewohnern angezündet? Warum muss dann ein Discounter verwüstet und geplündert werden?

Die Polizei hatte mal wieder eine sehr schwierige Position. Einerseits verlangt man von ihr humanen Umgang wie in diesem Fall mit den Demonstranten, gleichzeitig ist es jedoch ihre Aufgabe für Sicherheit sowohl für die Teilnehmer am Gipfel als auch für Passanten zu sorgen und ganz besonders Terroranschläge zu verhindern. Warum verstehen einige Politiker nicht, dass selbst wenn dort 20 friedliche Menschen sitzen, Nr. 21 ein Terrorist sein kann der sich zur Tarnung dazu gesellt hat?!

Auch ist es sehr leicht, gemütlich fern ab der Ereignisse zu sitzen und Theorien von sich zu geben. Die sich negativ äußern, sind nicht die, die vor Ort mit den zum Teil sturen Aktiven klarkommen müssen.

Erschöpfte Polizeibeamte am Boden

Das Bild zum Beitrag stammt von einem Post bei Facebook von Thomas Mohr GdP-Vorsitzender Mannheim.

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Er war von Polizeikollegen darum gebeten worden es zu veröffentlichen.

Zitat: Es zeigt ein Bild von Polizisten, die seit über 48 Stunden eingesetzt sind. Das Foto soll Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürgern, zeigen, wie man bei uns mit der Polizei umgeht. Es ist skandalös, dass man diesen Polizisten, nach einem schweren Einsatz, der für sie lebensbedrohend war, nicht einmal einen vernünftigen Platz zum Regenerieren zur Verfügung stellte. Wie Obdachlose liegen sie in irgendeinem Vorraum herum.Solche Bilder zeigt man ihnen nicht, weder die Medien noch die offiziellen Stellen. Darum mache ich dies hier und komme dem Wunsch des Kollegen nach, dieses Foto auf meiner FB Seite zu zeigen.

Auch wir kommen dem Wunsch des Polizisten nach und sorgen dafür das auch solche Bilder und Infos an die Öffentlichkeit gelangen. Es ist wirklich beschämend für ein zivilisiertes Wohlstandsland wie Deutschland. Allerdings zeigt es deutlich, das die soziale Gerechtigkeit und Anerkennung von Leistungen und Einsatz der arbeitenden Bevölkerung (hierzu gehören auch die Polizisten und Rettungskräfte) übelst vernachlässigt wird.

Laut Berichten wurden mehr als 200 Polizisten/inen verletzt, darunter 2 schwer, einer sogar lebensgefährlich.

Danke an die Einsatzkräfte

Ich widme diesen Artikel allen eingesetzten Polizisten/innen und Rettungskräften. Gut das es euch gibt, wer weiß was sonst noch alles passiert wäre. Danke!

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel meldete sich kurz zu den Ereignissen in Hamburg zu Wort. Auch sie bedankte sich bei den Einsatzkräften, laut ihren Angaben auch im Namen aller Gipfel-Teilnehmer. #Demonstration #G20 Gipfel