Sie werden Blutstuten genannt und auf Farmen ins Südamerika, vor allem in Uruguay, Argentinien und Chile so unfassbar grausam gefoltert, wie es sich die meisten Menschen nicht einmal vorstellen können. Warum müssen die sanften Riesen so unfassbar leiden? Natürlich geht es wieder einmal um Geld und es geht insbesondere um Massentierhaltung in deutschen Ställen. Damit die armen Schweine in Deutschland möglichst gewinnbringend viele Ferkel zur Welt bringen, werden sie mit den Hormonen von schwangeren #Stuten behandelt.

Rund 12.000 Stuten sind von den grausamen Praktiken nach Recherchen der Tierschutzorganisation "Animal Welfare Foundation" (AWF) betroffen.

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Den tragenden Stuten wird über 11 Wochen circa 10 Liter #Blut pro Woche entnommen, damit das Hormon PMSG (Pregnant Mare Serum Gonadotropin) gewonnen werden kann. Ab dem vierten Monat wird das Hormon nicht mehr produziert, dann wird abgetrieben, auf eine unfassbar grausame und schmerzhafte Art, wie auch in dem hier gleich gezeigten Video zu sehen ist.

Von Tierschutz keine Spur

Damit die Stuten besonders viel von dem Hormon produzieren, werden sie misshandelt und geschlagen, je höher ihr Schmerz und ihre Angst ist, desto mehr Hormon kann erbeutet werden. Es sind einfach schreckliche und herzzerreißende Bilder, die in der ARD-Sendung Fakt unter dem Titel „Das Geschäft mit PMSG: Kreislauf des Tierleids“ gezeigt wurden. Die Sendung ist in der Mediathek abrufbar. Tierschützer haben sie aber auch auf Youtube eingestellt:

Jeder, der Pferde liebt, weiß, dass es Fluchttiere sind, die sehr schnell in Angst und Panik geraten und dann ganz fürchterlich leiden.

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Ein solcher Umgang mit diesen sanften, schönen Tieren ist unvorstellbar schrecklich.

So viel Leid für billige Grillwürste

Was haben nun die deutschen Schweinezüchter von diesem Hormon, an dem so viel Blut klebt? Zum einen wird durch das Hormon eine industrielle Zucht möglich. Die Sauen werden so alle gleichzeitig schwanger, bekommen gleichzeitig ihre Ferkel und dazu sogar noch sehr viele. Zu viele, denn eine Sau kann nicht unbeschränkte Zahlen an Ferkel ernähren. Was machen rabiate Schweinezüchter dann mit den überflüssigen Ferkeln? Sie klatschen sie an die Wand und töten sie so, ebenfalls in dem Video zu sehen.

Bisher hieß es immer, dass 10 bis 15 Prozent der Schweinezüchter PMSG benutzen. Leider ist das falsch. Richtig dürfte sein, dass es mindestens 50 Prozent sind. An jedem zweiten Schnitzel klebt also das Blut grausam gequälter Stuten.

Wie kann geholfen werden?

Der Landwirtschaftsminister ist zurzeit nicht Willens irgendetwas zu ändern. Ein Interview mit der ARD zu dem Thema soll er abgelehnt haben.

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Doch gerade hier haben die Verbraucher das letzte Wort. Kein Mensch muss in Deutschland Fleisch essen. Es gibt für jeden Geschmack tolle Ersatzprodukte. Der Speisezettel für Vegetarier ist nicht kleiner sondern wesentlich größer, weil es hunderte von unbekannten Lebensmitteln zu entdecken gibt. Zudem könnte der Klimawandel durch nichts so schnell und so wirksam positiv beeinflusst werden. Die Erde gibt genug her, um alle Menschen vegetarisch zu ernähren, Hunger könnte also der Vergangenheit angehören. Und es gibt ein altes Sprichwort: Ein gutes Gewissen, ist ein sanftes Ruhekissen. #Tierschutz