Ach du Schande, dass die Welt noch einmal in so eine Situation kommen würde, das hätten sich die meisten von uns niemals vorstellen können. Auf einmal erscheinen die vielen Probleme, über die wir uns in den letzten Jahrzehnten den Kopf zerbrochen haben, wie Kinderkram. Was war das doch für eine schöne und friedliche Zeit. Es ist aber auch ein Alptraum, was für Menschen aktuell in der Welt die Machtpositionen besetzen: #Kim Jong-un in Nordkorea, #Trump in Amerika, Erdogan in der Türkei, Putin in Russland, Assad in Syrien, die Liste ließe sich sehr lange fortsetzen.

Für mich ist der Raubtierkapitalismus damit gescheitert. Ich sehe aber einen Ausweg: Wir müssen uns mental ebenso entwickeln, wie wir es in unseren technischen Errungenschaften getan haben.

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Wir müssen einen Weg finden bessere Menschen zu werden. „Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht“, das funktioniert eben nicht. Jeder Mensch ist mal in der Lage, in der er Hilfe braucht.

Pferd vom falschen Ende aufgezäumt?

Wir müssen anfangen schon in den Kindergärten den „Frieden“ zu lehren. Und natürlich auch an den Schulen und den Universitäten. Wir müssen uns mit dem Thema intensiv beschäftigen: Was macht Menschen „unfriedlich“? Wo kann schon früh eskalierend eingegriffen werden? Was sind die Vorboten?

Was unsere Wissenschaftler jetzt schon ganz sicher belegen können ist, dass große soziale Unterschiede eine Gesellschaft unfriedlich machen. Wir können es hier in Deutschland ja ganz besonders gut sehen, die soziale Schere klafft immer weiter auseinander, in der Beziehung haben wir uns in den letzten Jahren ganz extrem in die falsche Richtung bewegt.

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Und selbst wenn der Mindestlohn keine dumme Idee war, da wird das Pferd vielleicht vom falschen Ende her aufgezäumt.

Begrenzung des Ressourcen-Verbrauchs

Was wir noch dringender brauchen, in Deutschland und weltweit, das ist das „Bedingungslose Höchsteinkommen“. Die „Vereinigten Nationen“ müssten festlegen, welches Einkommen einem einzelnen Menschen höchstens zugestanden wird. Schließlich kaufen sich die Menschen mit dem Geld Ressourcen, die eigentlich allen gehören und nicht unbegrenzt verfügbar sind.

Ich würde jetzt mal so spontan 500 000 Euro pro Jahr sagen. Da kann niemand sagen, dass es kein Anreiz wäre, über so eine riesige Summe zu verfügen. Aber dann muss Schluss sein. Für alles muss Grenzen geben, auch für die Raffgier. Ich wünsche meinen Lesern ein friedliches Wochenende. #Atom