Die Fakten sind klar: Die 30-jährige Teilnehmerin von „Promi Big Brother“ 2017, #Sarah Knappik ist wahrend der Staffel Opfer von gnadenlosem Mobbing geworden. Jeder kann die Szenen im Internet ansehen. Beginnen wir mit einer kurzen #Mobbing-Chronologie: Sarah Kappik soll Sarah Kern eine Verräterin genannt haben, weil diese in einem Spiel statt in Knappiks Team im Team von Evelyn Burdecki gespielt hatte. Sarah Knappik gewinnt das Spiel, zieht in den reichen Bereich und Sarah Kern hetzt im Schlafzimmer des armen Bereichs die anderen Mitspieler gegen die Knappik auf. An diesem Punkt kommt es zu dem legendären Ausspruch von Claudia Obert, die über Knappik sagt: „Das ist eine richtig dumme Sau.“ Man habe die Knappik als Köchin, Klofrau und Krankenschwester benutzt.

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Daraufhin folgte das gegenseitige Abklatschen der Hände.

Sarah Knappik: Live kein böses Wort

Später wurden noch andere Mitbewohner von den Mobbern auf Linie gebracht. Am Ende blieben Sarah nur noch zwei Vertraute: Jens Hilbert und Dominik Bruntner. Während Jens Hilbert Sarah nominierte, reagierte Dominik auf unfassbar brutale Weise: Er deutete dezent an, dass mit Sarah Knappik auf der Toilette etwas vorgefallen sei, worüber er aber nichts weiter erzählen werde. Natürlich wird dieses Gerücht von den anderen mit Begeisterung aufgenommen und hinterher sogar auch bereitwillig an die Presse weiter gegeben. Unvorstellbar, was in Sarah, die zu diesem Zeitpunkt dem ganzen Treiben hilflos von außen zusehen musste, vorgegangen sein mag. Trotzdem brachte sie es fertig, live im Frühstücksfernsehen ein Interview über acht Minuten zu geben, in denen sie sich nicht ein einziges Mal im Ton vergreift.

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#SarahstattMobbing

Dazu kann ich nur sagen: Hut ab, liebe Sarah. Du bist ein tapferer, aufrichtiger Mensch, der sicher vielen Mobbing-Opfern aus dem Herzen spricht. Nach seinem Auszug hat Dominik öffentlich bekannt, dass es niemals einen Vorfall auf der Toilette gab. Aber bekommt Sarah jetzt von außen den Zuspruch, der ihr zusteht? Teilweise ja, aber der Mob scheint völlig entfesselt und die sogenannten Hater hauen im Internet jetzt erst richtig drauf. Auf Sarahs Facebook-Seite sind immer wieder entwürdigende Kommentare zu lesen. Ein neuer Höhepunkt folgte auf den aktuellen Eintrag von Sarah, dass sie sich von ihrem Partner Ingo Mommsen getrennt habe.

Da wäre es doch einfach mal an der Zeit, dass sich die vielen anderen, die Sarah und allen anderen Mobbingopfern zur Seite stehen wollen, zusammen tun. Zum Beispiel mit ein paar schönen Beiträgen bei Twitter unter dem Schlagwort: #SarahstattMobbing