Seit zehn Jahren gibt es die E-Dampfe (vormals E-Zigarette) auf dem deutschen Markt.

Ab Mitte 2011 änderte sich dann schlagartig ihre Bedeutung, als immer mehr Raucher auf die preisgünstigere Alternative des Nikotinkonsums aufmerksam wurden und den Umstieg von der klassischen Zigarette auf die #E-Dampfe wagten. Gegen Ende 2011 kamen nochmals Hunderttausende Raucher zum Dampfen. Mögliche Gründe waren die gestiegenen Preise für Zigaretten, und, das immer mehr Ex-Raucher nur positives zur E-Dampfe zu berichten hatten.

Ein Arzt der nicht wusste wovon er sprach

Die jüngste unwissenschaftliche Entgleisung eines Lungenfacharztes und E-Dampfkritikers auf dem Nachrichtensender RBB, zog einen Sturm der Entrüstung der Dampfer (Nutzer der E-Dampfe) nach sich.

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In einem Interview behauptete dieser, dass sich in Liquids (Verneblungsflüssigkeit für die E-Dampfe) Formaldehyd und andere krebsauslösende Substanzen, sowie süchtig machende Stoffe in den Aromen befänden .

Behauptungen freilich, die nachweislich nicht stimmen. Zudem postulierte er eine große Gefahr für COPD und Asthma Patienten. Auch dass Immunsystem würde geschwächt , stärker noch als beim normalen Tabakkonsum. So entstand der Eindruck, dass der Gebrauch und der Umstieg zur elektronischen Dampfe mehr Risiken als Nutzen bringen könnte.

Was nicht zur Sprache kam, sich aber bei den unzähligen Kommentaren klar herauskristallisierte, ist, dass nicht wenige Dampfer, einschließlich meiner Wenigkeit davon berichteten, dass sie seltener, bis gar nicht mehr krank wurden, seitdem sie dampfen. Auch wenn man sich in den einschlägigen Foren der Dampfer so umschaut, könnte man den Eindruck gewinnen, dass das Dampfen eher gesund, als schädlich ist.

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Dies bestätigten schon in der Vergangenheit mehrere Studien zu diesem Thema.

Dampfen nun doch gesund?

Kürzlich tauchte ein Papier im “Science Direct“ auf, wo von einer Nichtraucherin berichtet wurde, die mit dem Dampfen begonnen hatte und nach einiger Zeit ihre schmerzhafte Mandelentzündung nachweislich verschwunden ist. Auch habe sich der allgemeine Zustand ihrer Mandeln gebessert, so die beiden Autoren Johana Astrid Miler und Peter Hajek von der Wolfson Institute of Preventive Medicine, Queen Mary University of London.

Schmerzhafte Mandelentzündungen werden normalerweise mit Antibiotika behandelt.

Wie beide Autoren weiter schreiben, müssten nun umfangreiche Studien her, die eine heilende Wirkung auf die oberen Atemwege bestätigen könnten, oder ob es sich bei dem hier geschilderten Fall um einen puren Zufall handelt.

Man darf gespannt sein, was uns noch so alles präsentiert wird, denn derzeit läuft an der Ohio State University Wexner Medical Center eine klinische Studie, zur Behandlung von chronischen Lungenerkrankungen, unter Verwendung von Nikotinpflaster.

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Nikotin, das sich auch in den meisten E-Dampfflüssigkeiten befindet.

Eines kristallisiert sich ganz klar heraus, dass Dampfen einen positiven Effekt auf die Dampferinnen und Dampfer hat und die möglichen negativen Aspekte, mehr und mehr das Wunschdenken der Gegner der E-Dampfe ist. #E-Zigarette #Gesundheit