Im Falle des vor knapp 2,5 Jahren abgestürzten ##Germanwings Flugzeuges berichten die Medien aktuell über die Petition, welche von den Angehörigen der Opfer unter Leitung von Herrn Noack gestartet wurde. Diese ist jedoch aus meiner Sicht einseitig ausgerichtet und zielt auf die Alleinschuld des Copiloten ab. Diese Meinungshaltung kommt nicht nur durch das zweifelhafte Untersuchungsergebnis der Franzosen, sondern auch durch die über Monate hinweg vollzogene mediale "Hetzjagd" gegen den Copiloten.

Auf explizite Nachfrage bei Fachleuten und Piloten ist man jedoch in vielen Dingen, die publiziert wurden, anderer Meinung.

So ist es beispielsweise bei Piloten- schneller als in anderen Berufsgruppen- üblich, dass Ärzte schnell krank schreiben.

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Durchaus auch wegen einem "kleinen Schnupfen". Insofern kann eine Krankmeldung, welche nicht explizit den Krankheitstag umfasst kein Beweis für ein Verschulden sein.

Auch kam es zu der Schlagzeile "Andreas Lubitz probte den #Absturz auf dem Hinflug".Nun ist es im Alltag eines Piloten jedoch normal, sich manuell in eine bestimmte Höhe einzuwählen (Altitude preselect) und diese ebenfalls manuell - zu korrigieren. Dies kann durchaus mehrmals hintereinander geschehen. Insofern wurde dem toten Piloten im Vorfeld eine Suizidabsicht unterstellt.

Laut Statistiken nimmt ( unter anderem) Germanwings die ältesten Flieger in Betrieb. Auch hier ist "selten alles komplett repariert".

Die entscheidenden und wichtigen Beweise (ARCAS-Daten) sowie der CVR wurden unter Verschluss gehalten. Der Rekorder wurde nur von Airbus und der Staatsanwaltschaft gehört.

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Fachleuten wurde der Zugriff verwehrt.

Einige Piloten gehen von der Theorie eines Druckschottbruches aus. Geht man von dieser These aus, waren alle 150 Menschen chancenlos. Bei einer Dekompression kommt es zur raschen Bewusstlosigkeit.

Aus diesen Aussagen könnte interpretiert werden, dass die wahren Verantwortlichen einen Schuldigen brauchen.

Um das Fliegen in Zukunft sicherer zu machen, müssen dringend an anderen Stellen Verbesserungen vorgenommen werden. Auf der Pressekonferenz von Herrn van Beveren wurden verschiedene interessante Aspekte, die bisher nicht beleuchtet wurden, veröffentlicht. Schade, dass die Petition diese aussen vorlässt.

So werden die wahrhaftig Schuldigen wieder einmal geschützt.

http://de.blastingnews.com/panorama/2017/03/germanwings-absturz-pressekonferenz-pilot-nicht-depressiv-001574587.html

http://de.blastingnews.com/panorama/2017/03/germanwings-absturz-pressekonferenz-der-gutachter-spricht-001574913.html #Flugzeugabsturz