Besonders heftig war das allgemeine "Bashing" der etablierten Parteien gegen die #AfD während der sogenannten Elefantenrunde. Da ereiferten sich allerdings Strategen, die allesamt eine "gewisse Vergangenheit" haben und deren Findungsprozess bzw. Einzug in den Bundestag auch nicht geräuschlos verlief.

Die AfD wäre eine "faule Partei" meinen heute jene, die mit Strickzeug und Blümchen ankamen und sich recht flegelhaft benahmen. Unvergessen sind Fischers weiße Turnschuhe und sein fröhliches "A****loch", das man bis dahin so auch noch nicht im Bundestag gehört hatte.

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Schnell hatte man braun-esoterische "Grüne", wie Baldur Springmann, ausgemustert. Allerdings konnten es die Grünen nicht vermeiden, einen eigenen Eintrag bei Wikipedia zur Pädophilendebatte zu bekommen. Während der Schröderregierung haben sich die Grünen bekanntlich nicht mit Ruhm bekleckert, sich am Kosovokrieg beteiligt und Trittin zum Umweltschutz wie ein nasser Jutesack an die Wand nageln lassen.

Heute haben die Grünen mit der Partei von damals wenig zu tun. Grüne Urgesteine wie Holger Strohm und Jutta Dithfurt lassen kein gutes Haar an ihnen. Immerhin hat die #FDP, die über die Jahre als verlängerter Arm der Burschenschaftler und Freimauerer galt, mit Lindner nun einen Vorsitzenden ohne Schmiß auf der Wange - da scheint sich einiges geändert zu haben - oder täuscht das

Die Linke, jahrelang vom Verfassungsschutz beobachtet, hat auch so ihre "Vergangenheit".

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Lange hat man gerätselt, wo die SED-Milliarden abgeblieben sind und wer genau alles als IM für die Stasi tätig war.

Über die #SPD möchte man gar kein Wort mehr verlieren, denn hunderttausende Parteimitglieder haben ihr Parteibuch abgegeben. Das sagt wohl alles.

Haben die Altparteien "Erinnerungslücken"?

Das bayerische "Amigoland", wo man schon mal nach Gutsherrenart regiert, musste auch Federn lassen. Zu wankelmütig sind dort die Äußerungen von Seehofer. Nach scharfer Kritik an ihm, bleibt er bis zum CSU-Parteitag im November unangefochten - vorläufig.

Die schwarzen Kassen während des CDU-Parteispendenskandales sind nicht wirklich vergessen. Ohne diese Krise und das Chaos, wäre Angela Merkel nie in die Nähe der Macht gekommen.

Es wird spannend zu sehen sein, ob die AfD nun tatsächlich einen Untersuchungsausschuß gegen Merkel bekommt, die sich bei solchen Gelegenheiten immer "ahnungslos" gibt, im Sinne der "plausible deniability". Jedenfalls liegen da einige faule Dinge in gesperrten und geschwärzten Akten.

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Kaum bekannt, dass der Verfassungsschutz seit 2009 erhebliche Sonderrechte hat und Aufklärungen selbst für das Parlamentarische Kontroll-Gremium nur schwer oder unmöglich sind.

Der tiefe Staat nimmt immer beängstigendere Formen und Ausmaße an. Ist es dann wieder gut, wenn man sich nicht um Politik kümmert und seinen Alltagsgeschäften nachgeht? Aber das kann einmal ein böses Erwachen geben.

Jedenfalls ist der im US-Bible-Belt so populäre Termin für den Weltuntergang am 23.9.2017 nun verstrichen. Den hatte man ja aus der Offenbarung des Johannes heraus gelesen.

Es bleibt wohl dabei:

Der Mensch denkt und Gott lenkt.

Aber da grätscht wieder Stehpen Hawkins hinein: Es gibt keinen Gott, meint der.

Da kann man aber auch bekloppt werden!