Die Begeisterung für die #Energiewende war stellenweise sehr hoch. Den meisten Grünen gehen die eingeleiteten Schritte noch nicht weit genug. Verstärkt werden die Forderungen gegen den Klimawandel aktiv vorzugehen durch die derzeit auftretenden Unwetter.

Versprochen wurde Wirtschaftswachstum und viele neue Jobs.

Gerade wird in der Tagesschau vom 23. November 2017 vom Protest der #Siemens Mitarbeiter gegen den geplanten Stellenabbau berichtet.

Die ersten Firmen leiten also - jetzt öffentlich bekanntgegeben - die eigentlich logischen Schritte ein. Der Absatzmarkt wird sich sehr stark verändern, bisherige Produkte werden auslaufen, dafür entsteht ein anderer Markt.

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Der SPD Frontmann Martin Schulz macht sich gemeinsam mit den Gewerkschaften stark für die Arbeitnehmer. Er prangert die Firma Siemens öffentlich an, obwohl das Unternehmen Gewinne einfährt dennoch eine Vielzahl an Stellen aus den vom Energiewandel betroffenen Produktionsbereichen abbauen zu wollen.

Menschlich kann man die betroffenen Mitarbeiter und auch Herrn Schulz verstehen. Wirtschaftlich betrachtet jedoch die Firma Siemens. Auch wenn derzeit Gewinne erzielt werden, kann sich eigentlich kein Unternehmen erlauben viele Mitarbeiter in einem toten Zweig der Produktion zu beschäftigen.

Dieses ist eben eine der Kehrseiten des Energiewandels. Bisherige Arbeitsplätze fallen weg, andere entstehen.

Unsere Politiker waren wohl auf dieses Ereignis - was zwangsläufig kommen musste, denn alles andere wäre irrational und Selbstmord - mal wieder nicht vorbereitet.

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Jetzt ist der Staat wieder gefragt. Die betroffenen Arbeitnehmer können vielleicht zum Teil in einem anderen Bereich der Produktion des Unternehmens untergebracht werden. Jedoch dürften die meisten nicht die erforderliche Qualifikation vorweisen können. Somit sind Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen erforderlich.

#Angela Merkel, die eigentlich der Auslöser der Energiewende war, schweigt wie wir es von ihr mehr als oft genug gesehen haben. Auch von den Grünen Politikern kommt derzeit kein Lösungsvorschlag.

Eines ist jedoch sehr gewiss. Schnell werden weitere Kosten auf die Bundesbürger zukommen, Steuererhöhungen sind - trotz guter Einnahmen des Staates, vorprogrammiert. Wir finanzieren derzeit schon mit ca. 50 % des Strompreises die Energiewende und führen somit die Liste der EU-Länder an.

Es bleibt abzuwarten welche Firmen Siemens folgen werden. Der Aufbau des neuen Energiemarktes wird vielleicht nicht schnell genug stattfinden können. Hierzu werden sich neue Ausbildungsberufe entwickeln - die "Alten" bleiben wie so oft wahrscheinlich wieder auf der Strecke.