Am Sonntag 29. Oktober 2017 kurz vor 4 Uhr morgens kam es am Bahnhof #Wuppertal Vohwinkel zu einem kleinen Zwischenfall.

Zwei mit der Zählung von Fahrgästen vom VRR beauftragte Personen trafen am Bahnhof Wuppertal Vohwinkel ein. Es fand eine Veranstaltung im Bürger Bahnhof statt. Da schon längere Zeit die Toilettenanlagen in den zu erhebenden Zügen nicht genutzt werden konnten entschloss sich die weibliche Mitarbeiterin dazu die Toilette des Bürger Bahnhofs aufzusuchen. Dieses ist normalerweise auch gegen eine Spende für den Erhalt der Toiletten möglich.

An diesem Wochendende hatte eine Gruppe Privatpersonen afrikanischer Abstammung die Räume des Bürger Bahnhofs gemietet.

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Als die Frau freundlich nach der Toilette fragte und um Einlass bat wurde sie von einer ca. 50 jährigen zur Veranstaltung gehörenden Frau sofort unfreundlich zurück gewiesen.

Sowohl die Mitarbeiterin als auch ihr männlicher Kollege wiesen die zur Veranstaltung gehörenden Frau darauf hin, dass es normalerweise üblich sei die Toilette nutzen zu können, mit dem Hinweis das sie im Auftrag der Deutschen Bahn und des VRR im Diensteinsatz seien.

Es ergab sich eine kurze Diskusion. Die männliche Begleitung entfernte sich kurz um weiter Richtung Ausgang zu gehen. Die Frau stand alleine vor dem Eingang des Bürger Bahnhofs und wurde beschimpft und beleidigt mit den Worten „Penner!“ Darauf hin zeigte sie der zur Veranstaltung gehörenden Frau ihren Dienstausweis. Plötzlich wurde sie von weiteren 5 Personen die ebenfalls zur Veranstaltung gehörten umzingelt. Die Gruppe von Frauen waren verbal sehr agressiv, beschimpften die Frau, teilten ihr mit, sie würde spinnen.

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Sie wurde am rechten Arm gefasst und auch mehrmals gegen diesen Arm geboxt. Obwohl sie alleine der Gruppe von Frauen gegenüber stand, bat sie darum, dass man es unterlassen solle sie anzufassen.

Plötzlich ging eine Frau aus der Gruppe auf die Dame los, beschimpfte diese und schlug sehr heftig mit der flachen Hand gegen das Brustbein der Dame. Der Schlag war so heftig, dass die Frau fast rückwärts stürtzte. Die Angreiferin wollte dann noch weiter mit beiden Fäusten auf die Frau einschlagen und sogar treten. Dieses wurde jedoch von zwei Mitgliedern der Gruppe verhindert. Durch die Ereignisse meldete sich die männliche Begleitung zu Wort. Auch dieser wurde dann übelst beschimpft.

Die angegriffene Frau verständigte dann per Handy die Polizei. Ausschlaggebend war die sehr geringe Hemmschwelle körperliche Gewalt anzuwenden. Ein Taxifahrer wurde Zeuge der verbalen Auseinandersetzungen und Beschimpfungen.

Die Polizei hat die Strafanzeige aufgenommen. Jetzt gilt es die Bearbeitung abzuwarten.

Das Gespräch wurde persönlich geführt. #Gewalt #Polizeieinsatz