Sind Flüchtlinge eine Gefahr für unsere #Gesundheit? Diese Frage kann mit einem einzigen Wort beantwortet werden: Nein! Natürlich reicht diese knappe Antwort nicht aus, weswegen in den folgenden Zeilen die Erklärungen dazu folgen werden. Eigentlich wissen wir es, denn in unseren Breitengraden wurden in den letzten 100 Jahren die Faktoren immer maßgebender, welche Krankheiten zurückgedrängt haben. Und diese Faktoren bleiben uns hoffentlich noch lange erhalten.

Angst ist nach wie vor der beste Umsatzaktivator. Stehen die Mühlen still, dann muss nur Angst "nachgefüllt" werden und schon laufen die Mühlen wieder. Damit diese erst gar nicht zum Stehen kommen, wird laufend Angst, in unserem Fall vor Krankheiten, geschürt.

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Wer erinnert sich nicht an die Panikmache bezüglich SARS, MERS, AIDS, Vogel- und Schweinegrippe, EBOLA und dem Dauerbrenner Masern. Nun müssen die Flüchtlinge als Gefahr herhalten. Es reicht anscheinend nicht, dass immer mehr Menschen ein ungutes Gefühl über die großen Flüchtlingsströme hegen, die sich in unsere Länder ergießen. Es braucht auch noch die Angstmacherei vor Krankheiten, die diese Menschen anscheinend mitgebracht haben.

Das Tragische dabei ist nicht nur, dass diese geflüchteten Menschen sicherlich geschwächt sind, sondern dass viele Menschen diese beiden Ängste miteinander verbinden und somit eine immer größere Ablehnung gegen die Geflüchteten aufbauen. Ob sie ein wirtschaftliches, gesellschaftliches oder sonst wie geartetes Problem darstellen, soll an dieser Stelle nicht diskutiert werden.

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Uns interessiert jedoch, ob diese Menschen wirklich eine Gefahr für unsere Gesundheit darstellen oder nicht.

In einem Artikel von Rolf Kron wird im Zusammenhang mit Polio mehr als nur deutlich, dass Flüchtlinge keine Gefahr für unsere Gesundheit darstellen. Es sind andere Faktoren, welche die Kriegsflüchtlinge aus Ländern, in denen Krieg herrscht (wie z. B. Syrien), krank machen. Es ist für uns sicherlich nachvollziehbar, dass solche Menschen gestresst, unterernährt, ängstlich bis panisch sind. Alles Voraussetzungen, nimmt man die katastrophalen Verhältnisse in den zerbombten Städten und Dörfern bezüglich Hygiene, Wasser- und Nahrungsversorgung hinzu, durch welche auch die Menschen bei uns krank werden würden. Deshalb die Eingangsbemerkung, dass diese Zustände hoffentlich nie mehr bei uns anzutreffen sind.

Um es zu verdeutlichen, dass nicht die Impfungen die Krankheiten und Todesfälle zurückgedrängt haben, sondern andere Faktoren die Ursache waren (und in vielen Ländern sein könnten), sollen diese Faktoren einzeln kurz vorgestellt werden.

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Es handelt sich dabei in erster Linie um die Hygiene (Abwasser und Toiletten, Wohnräume, Bekleidung usw.), sauberes Trinkwasser, bessere und ausgewogenere Ernährung. Auch die medizinische Akutbehandlung wurde stark verbessert. Was bei uns in der Vergangenheitsform geschrieben werden kann, muss in vielen Ländern leider als Gegenwart angesehen werden.

Welcher Faktor nun der Wichtigste ist, kann nicht wirklich ermittelt werden. Ein Mensch, der zwar im Dreck lebt, aber keine Wunden aufweist, kann eher gesund bleiben, als ein verwundeter Mensch in derselben Situation. Ein Mensch, der sich durch Diebstahl von Lebensmitteln einigermaßen ernähren konnte, könnte gesundheitlich besser dran sein als ein Mensch, der dies nicht vermochte.

Das Leben in schmutzigen Wohnungen, das Benutzen - wenn überhaupt vorhanden - von verdreckten Toiletten, das Spielen der Kinder oder das Leben der Obdachlosen auf schmutzigen Straßen, verursachte sehr viele Krankheiten und Todesfälle. Durch das dauernde Berühren bzw. Leben mit den Abfällen, menschlichen Exkrementen, Tierkadaver, verschmutzter Erde, den belastenden Fremdstoffen usw. in den Straßen und Wohnungen, schwächte die Menschen derart, dass sie in tragisch hohen Zahlen daran erkrankten und nicht selten auch starben. Kläranlagen, Müllentsorgung und das Bewusstsein für Sauberkeit im Zusammenhang mit dem starken Wirtschaftswachstum - vor allem nach den beiden Kriegen - brachten die einschneidenden Veränderungen.

Was heute in vielen Entwicklungsländern noch den Alltag darstellt, ist bei uns schon seit vielen Jahren normal: Das Trennen von Trinkwasser und Abwasser. Das mittellose oder ärmliche Volk in den Städten musste sein Trinkwasser viele Jahre über aus den Tümpeln oder dem Fluss hinter den Häusern holen, welche auch als Wasserquellen genutzt wurden mussten. Dass ein so verschmutztes Wasser der Gesundheit nicht zuträglich ist, liegt auf der Hand.

Auch die medizinische Notfall- und Akutversorgung hat große Fortschritte gemacht. Vor allem, dass Antibiotika richtig eingesetzt wurden (was sie heute leider nicht mehr werden), konnte viele Entzündungen aufgrund dieser Gifte in den Abwässern in den Griff bekommen. So wurde die Wundversorgung wesentlich verbessert, oder die Geburtshelfer mussten sich an die Hygienemaßnahmen halten. Diese und ein paar andere Maßnahmen drängten die Krankheiten zurück.

Es war nicht einfach nur eine Unterlassungssünde, dass man auch bei uns bis vor - je nach Krankheit - 15-20 Jahren Erkrankungsfälle gar nicht erfasste, sondern nur die Todesfälle. Der Aufwand wäre wohl zu groß gewesen. Dies aber heute gleichzusetzen mit "Dank den Impfungen sind die Todesfälle und Krankheiten stark zurück gegangen" ist nachweislich falsch. Ebenso wie die Aussage "Wenn wir nicht mehr #impfen, kommen die Krankheiten wieder zurück". Aber diese Argumente werden ja immer wieder hervorgeholt und gelten als Totschlagargumente.

Fassen wir zusammen: Die vielen Todesfälle wurden durch die mangelnde Hygiene, das schlechte Wasser, die unzureichende einseitige Ernährung und die schlechte Notfallversorgung der Spitäler sowie den falschen Behandlungen durch die damaligen Ärzte verursacht. Dies alles bringen die Flüchtlinge nicht mit! Sie verlassen eine zerstörte Heimat und finden Aufenthalt in unseren intakten Verhältnissen. Somit ist die Panikmache, dass Flüchtlinge Krankheiten einschleppen, mehr als nur an den Haaren herbei gezogen.

Es ist relativ einfach nachzuvollziehen, warum dennoch Panikmache betrieben wird, bei der die Behörden und Politiker brav mittun. Einerseits soll der Glaube, dass Krankheiten übertragen werden können und nur Impfungen davor schützen, aufrecht erhalten werden. Dann geht es um viel Geld. Das Volk bezahlt es. Die Pharma erhält es. Denn gratis vom Hersteller sind die Impfungen ganz bestimmt nicht.

Aus den eben erwähnten Gründen ist es sehr wichtig, dass wir nicht in Panik aufgrund der Flüchtlinge verfallen. Diese stellen für uns sicherlich gesundheitlich keine Bedrohung dar. Das einzig ansteckende und gefährliche sind die negativen Emotionen. Dazu gehören Angst, Wut, Hass…