In Filmen wird auf eine gewisse Weise immer ein Idealbild der Menschen porträtiert, das weder kleine #Versprecher noch fehlerhafte Sätze kennt. Die Realität zeigt ein ganz anderes Bild, vor allem bei Referaten vor einer größeren Audienz fällt es vielen Menschen schwer, eine lineare Satzstruktur beizubehalten und diese klar vorzutragen, ohne kurze Pausen mit Ausdrücken wie "Ehh" oder "Ähm" zu überbrücken.

Da die alltäglichen Gespräche im Normalfall nicht mit Stress oder #Nervosität verbunden sind, gelingt hier meist ein ununterbrochener Redefluss, weshalb sich der folgende Text lediglich mit besonderen Situationen wie Vorträgen an Schulen oder im Beruf befassen wird.

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Um die Problemstellung zu begreifen, erfordert es zu Beginn eines grundsätzlichen Verständnisses für die Gründe solcher Platzhalter. Oftmals verwendet das menschliche Gehirn sie, um die sonst entstehende Leere zu füllen, die benötigt wird, bis man den ursprünglichen Gedanken wieder gefasst, oder die passende Formulierung gefunden hat.

Außerdem gilt zu beachten, dass keine allgemeingültigen Tricks gibt, die einen Vortrag ohne derart leidige Ausdrücke ermöglichen, da sowohl der Sprecher, als auch das Präsentierte immer individuell sind und deshalb eine differenzierte Betrachtung benötigen.

Wie etwas vorgetragen wird, hat direkte Auswirkung auf die Bewertung der dargestellten Themen und Meinungen. Da eine häufige Verwendung der bereits erwähnten, unerwünschten Ausdrücke automatisch eine negativere Bewertung im Unterbewusstsein des Zuhörers bewirkt, sind hier fünf Tipps, wie die Lücken eleganter gefüllt oder gänzlich vermieden werden können.

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  • Vorbereitung

Am offensichtlichsten ist eine gute Vorbereitung, da hierdurch eine Struktur erzeugt wird, an der man sich beim späteren Vortrag orientieren kann. Eine lineare Gedankenstruktur, vorzugsweise verknüpft mit Stichworten, hilft, den Denkprozess auf das Wichtigste zu reduzieren und ermöglicht dadurch eine bessere Konzentration auf das Gesagte.

  • Langsames Vortragen

Bei großer Nervosität tendieren viele unerfahrene Sprecher dazu, in Hektik zu geraten und deutlich schneller zu reden, als normalerweise gewohnt. Dies ist nicht nur anstrengend für den Zuhörer, sondern führt auch schnell dazu, dass die Gedanken "überholt" werden, was wiederum in einer kleinen Pause resultiert, die mit "Ähm" oder dergleichen gefüllt wird. Sollte man sich ein langsames Grundtempo angewöhnen, werden beide Gefahren ausgemerzt.

  • Räuspern etc.

Sollte trotz der versuchten Vermeidung eine Pause entstehen, die nicht aufgrund des Vortrages an der Stelle angebracht wäre, sind Alternativen zu den weniger professionellen Ausdrücken gefragt.

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Eine Möglichkeit ist ein dezentes Räuspern, das einen anderen Beweggrund für die Pause suggeriert, als es tatsächlich der Fall ist. Noch besser sind Verbindungswörter wie "außerdem", "zusätzlich" oder andere Formen der Überleitung. Hierbei muss bedacht werden, dass diese Ausdrücke auf das Gesagte angepasst werden müssen.

  • Karteikarten richten

Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, arbeitet man mit Karteikarten, so kann man die Pause nutzen, um zur darauffolgenden Karte zu wechseln. Gleiches gilt für einen Griff zur davor abgelegten Fernbedienung für den Beamer oder zu anderem Anschauungsmaterial. Die meisten Referenten haben Dinge in der Hand, die gegen die Nervosität helfen.

  • Pausen machen

Der letzte Punkt ist eng verbunden mit dem Tempo. Pausen helfen dem Zuhörer nicht nur, das Gesagte besser aufzunehmen, sie bieten zusätzlich die Möglichkeit, den nächsten Satz schon im Kopf vorzubereiten. Eine vorsätzlich gewählte Pause kann also präventiv dazu dienen, spätere Aussetzer zu vermeiden.

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