Entwicklung in der Vergangenheit

Während im Sommer der Fußball die vorherrschende Sportart in Deutschland ist, nimmt alljährlich das Vergnügen im #Schnee die Überhand in den kalten Monaten. Aufgrund der hohen Kosten, die sowohl Ausrüstung als auch ein Ski-Pass mit sich bringen, verkörpern Wintersportarten in der Regel ein Privileg, welches nur einer einkommensstärkeren Schicht der Gesellschaft vergönnt ist. Diese ist oftmals in der Lage und bereit dazu, sich den Spaß auf Board und Brettern auch etwas mehr kosten zu lassen.

Durch die immer weiter steigende Temperatur in den vergangenen Jahrzehnten, kam es großflächig zum Abschmelzen der Gletscher und die Wintermonate wurden kontinuierlich wärmer.

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Da es sich beim #Skifahren sowieso nur um einen saisonalen Sport handelt, wurde das Bedürfnis auf eine Kompensation des ausfallenden Schnees immer größer, um die Zeitspanne, in der Profit möglich ist, nicht noch kürzer werden zu lassen.

Die Schneemaschine entwickelte sich rasch von einer Notlösung in der Hauptsaison zu einem Dauerbrenner - im wahrsten Sinne des Wortes. Immer mehr Schnee wurde produziert, um die immer weiter steigende Temperatur zu kompensieren. Vor allem während der Vorsaison und in den Faschings- und Osterferien, wäre in vielen Skigebieten kein Verkehr mehr möglich.

Nun stellt sich aufgrund dieses scheinbar unumkehrbaren Trends die Frage, ob diese Art des Betriebes noch Unterstützung verdient, oder ob dem Skifahren unter diesen Bedingungen der Rücken zugewandt werden sollte.

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Gründe für und gegen das Skifahren

Zuerst gilt zu bedenken, dass sich der Wintersport nicht umsonst einer solchen Popularität erfreut. Nach wie vor lernen viele Kinder die Kunst des Boardens oder Skifahrens und es macht den Menschen offensichtlich Spaß, die Piste runter zu sausen. Begeisterte von überall reisen lange Wege, um für einige Tage in den Genuss zu kommen, in manchen Ländern werden sogar Hallen gebaut, die künstlich mit Schnee ausgestattet werden, um Besuchern eine Erfahrung zu ermöglichen, die sie sonst wohl schwer machen könnten.

Außerdem hängt an der Branche das Schicksal vieler Ortschaften, die sich ausschließlich auf den Tourismus spezialisiert haben und vom Wintersport leben. Gerade in kleineren Städten bestünde ein klares Defizit an Arbeitsplätzen, sollten die winterlichen Sportsfreunde irgendwann ausbleiben.

Dennoch bleibt das Problem der Schneemaschinen, die in sich eine Kontroverse darstellen. Die Unmengen an Strom, die sie durch den stetigen Betrieb benötigen, werden zumindest in Deutschland weiterhin zu einem beachtlichen Anteil durch Kohlekraftwerke gewonnen, was wiederum den Klimawandel weiter vorantreibt.

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Dem zufolge kann das Problem in naher Zukunft nicht gänzlich behoben werden, angesichts der immensen Bedeutung allerdings auch nicht übergangen werden. Wichtig wäre wahrscheinlich für alle Beteiligten eine möglichst nachhaltige Herangehensweise an die Thematik und gegenseitige Verständigung zwischen allen vertretenen Parteien.

Besserer Redefluss durch Ersetzen von Platzhaltern

Witt Lowry - emotionaler Rap #Winter