Seitdem sich Angelina Heger durch das Bachelor-Finale einen Namen machen konnte, strebt sie eine waschechte Promikarriere an. Die Fans dazu hat sie zumindest schon mal, mittlerweile sind es über 845.000 #Facebook-Fans – Tendenz steigend. Doch viele Fans bergen auch ein enormes Risiko, alles was Angelina macht, wird mit Argusaugen beobachtet, und wehe ihre Fans sind damit nicht d’accord. Dann hagelt es einen Shitstorm nach dem anderen. Mittlerweile hat sie sich mit einem neuen angeblichen Fehltritt in den Mittelpunkt von Spott und Hohn katapultiert. Angelina Heger versucht sich neuerdings als Designerin – und das mehr schlecht als recht, ihre Stücke kommen anscheinend nicht unbedingt gut bei ihren Facebook-Fans an. Das könnte auch unter anderem daran liegen, dass sie exakt zwei Models hat, die ihre #Mode präsentieren – Sich selbst und ihren Freund Chrissi. Klar ist das die einfachste Lösung um günstig ins Modegeschäft einzusteigen, aber wenn man ernst genommen werden möchte und sich in seiner Außenwirkung seriös zeigen möchte, sollte man doch auch bereit sein, etwas dafür zu investieren. Ach ja richtig – seit neuestem ist auch Maren Gilzer Kurzzeit-Model für Angelina Heger geworden, möglicherweise ein Fortschritt!

Erstes Bild ihrer neuen Shirt-Kollektion zieht fiese Kommentare an

Auf ihrer Facebook-Seite postete Angelina Heger jetzt ein Bild, mit dem Kommentar „Das ist das erste Bild vom Fotoshooting mit meiner eigenen Shirtkollektion“. Auf dem Bild posiert Angelina überraschenderweise mal wieder selbst. Immerhin mehr als 12.000 Nutzern gefällt das, aber Facebook wäre nicht Facebook, wenn es nicht auch einige Menschen gäbe, die nicht begeistert wären und gleich scharf schießen würden um Angelina ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Und wie so häufig kommt es, wie es kommen muss, Angelina erntet mal wieder einen fiesen Kommentar nach dem anderen. Ein Facebook-Nutzer schreibt: „Absoluter Schrott die Shirts… Was hat das mit Design zu tun?“ – Berechtigte Frage. Das Problem ist bloß, was ist mittlerweile überhaupt Design, bzw. Mode und was nicht? Der Bereich von Geschmack bis zum Geschmacklosen ist da breit gefächert. Es ist also wohl immer eine Art der Betrachtungsweise, wie gut uns die Mode und das Design subjektiv gefällt und wie gut sie im Endeffekt tatsächlich ist. Ein weiterer Facebook-Nutzer schließt sich dem vorangegangenen hämischen Kommentar an und fügt hinzu: „Nix besonderes. Und das Design nachgemacht. Naja irgendein Dummer wird’s kaufen damit die Miete bezahlt werden kann. Wozu auch studieren.“

Ich sag’s mal so, nicht Jeder ist als Modegenie geboren aber auch nicht Jeder versucht sich daran. Sicherlich kann man es im Leben einfacher oder schwerer haben, je nachdem wieviel man selbst dafür tut und in welche Richtung man gehen möchte, aber ich denke nicht, dass jeder Mensch irgendetwas studieren muss, um später etwas zu werden. Es gibt genug Studenten, die irgendwann an der Kasse sitzen (was wirklich nicht negativ oder abwertend gemeint sein soll), aber sie haben schließlich zumeist etwas komplett anderes gelernt und können trotzdem ihre Miete bezahlen und ihren Lebensunterhalt damit bestreiten. Warum sollte man also nicht sein Glück mit Mode finden? Sollte es ihr doch gegönnt sein, sich zumindest daran zu versuchen. Und wer das Endprodukt dann tatsächlich kaufen will – Glückwunsch, da freuen sich gleich zwei darüber – Angelina nämlich auch.

Ein weiterer Facebook-Nutzer bringt sich in die Angelina-DISSkussion mit ein und schreibt: „Ohh mein Gott!!...Sind die hässlich -.- ich würde dich nicht mal tragen wenn ich die geschenkt bekomme.“ Also so schlimm ist ihre Kollektion nun wirklich nicht. Und mal ehrlich, geschenkt bekommt man ja heute sowieso nichts – und wenn das doch mal der Fall sein sollte, schnappen sicher alle recht begeistert zu. Das klingt fast ein wenig nach Neidhammelei – aber man möchte den Facebook-Nutzern ja nichts unterstellen.

Angelina Heger wird sich wohl in Zukunft noch mal genauer überlegen, ob sie auf ihrer Facebook-Seite um Feedback bittet, wie in dem Falle eines Fotos, auf dem sie ein einfaches weißes Shirt mit dem Aufdruck #Läuft trägt (welches übrigens auch sehr gut von Tanja Tischewitsch designt worden sein könnte). Als Reaktion darauf, legt der Facebook-Mob wieder los: „Bei dir läuft höchstes die Nase Barbie“ oder „Läuft bei dir. Zwar rückwärts und bergab…Aber läuft!“

Zu den vielen Kommentaren, die Angelina über sich ergehen lassen muss, hat sie auch noch ein Wörtchen zu sagen, und das ist ihr definitiv nicht zu verübeln (aber ja, es wird einige Nutzer geben, die auch dazu wieder ihren negativen Senf geben müssen…): „Man merkt, wie schwer es der Menschheit fällt nette Dinge zu sagen. Sehr enttäuschend, dass es vielen leichter fällt zu kritisieren.“

Wenn es doch nur konstruktive Kritik wäre, mit der die Facebook-Nutzer Angelina wegen ihrer Modekollektion bombadieren. Natürlich hat man seine Meinungsfreiheit und sollte ruhig sagen was man davon hält. Aber das alles kann in einem normalen, höflichen Maße vonstattengehen und nicht immer dieses unproduktive Meckern a la „Das ist alles voll doof und sooo hässlich“. Damit ist auch keinem geholfen. Verbesserungsvorschläge wären doch mal eine nette Idee, oder hervorzuheben was gut und schön daran ist. Stattdessen hagelt es Kommentare wie: „Welcher Grenzdebile zieht sich so ne Schei**e an! Haha!“ – sehr produktiver und äußerst erwachsener Kommentar.

Angelina Hegers „Mode“ soll zu kostspielig sein

Auch für die Kosten von Angelinas Kollektion haben wenige ein Herz. Teilweise kostet ein Shirt knapp 30 Euro. Sicherlich nicht wenig für ein No-Name-Produkt, aber irgendwie müssen sich ja auch Produktionskosten und Qualität die Waage halten. Einige Nutzer haben hierbei auch wieder einmal ein Wörtchen mitzureden: „30€??? Überdenk mal den Preis…sowas kann man sich überall bedrucken lassen, für mindestens die Hälfte!!!!!“

Naja, hinzukommt wohl worauf man letzten Endes den Schriftzug druckt und den Gedankenprozess, überhaupt irgendetwas auf das Shirt zu drucken. Ein anderer Nutzer schreibt: „Für das Shirt geb ich dir 2 Pfandflaschen“ – immerhin, es gibt Menschen für die sind 2 Pfandflaschen ne Menge.

Angelina hat auch hier wieder eine klare Antwort parat: „Qualität und vernünftige Arbeitsverhältnisse bekommt man nicht für 10 Euro“. Recht hat sie! Wieso aus 10 Euro dann allerdings bis zu 30 Euro werden und inwiefern das gerechtfertigt ist, ist dann immer noch eine andere Sache.

Naja, wie dem auch sei. Angelina Heger dürfte es ja mittlerweile gewohnt sein, dass ihre Facebook-Seite mit Hasstiraden vollgepostet wird, so wie zuletzt nach ihrem frühzeitigen Ausstieg beim Dschungelcamp 2015. Hoffen wir, dass sie weiterhin durchzieht, was sie für richtig hält, und Facebook mal Facebook sein lässt. Abgesehen davon: Schlechte Presse ist auch Werbung.