Bushido ist ein deutschsprachiger Rapper. Er wurde am 28. Sept. 1978 in Bonn als Sohn eines Tunesiers und einer Deutschen unter dem bürgerlichen Namen Anis Mohamed Youssef Frechichi geboren. Seit seinem vierten Lebensjahr wuchs Bushido bei seiner, ihn von da an, alleinerziehenden Mutter - Luise Maria Engel - in Berlin auf, wo er bis heute lebt und arbeitet.

Der Deutschrapper, dessen Künstlername dem Verhaltenskodex der Samurai entnommen ist und übersetzt der Weg des Kriegers bedeutet, hat zunächst zwei Gymnasien besucht, bevor er endgültig die Schule aufgab, um eine Lehre als Maler und Lackierer zu beginnen. Im Rahmen der Ausbildung und seiner Graffiti Aktivitäten knüpfte Frechichi Kontakte zur Berliner Hip Hop Szene. Seine musikalische Karriere begann Ende der 1990er Jahre mit einem selbstproduziertem Demotape, auf das ab 2000 Veröffentlichungen in Kollaboration mit anderen Musikern folgten. Seine erste Veröffentlichung als Solokünstler war das Tape King of Kingz. Dies ermöglichte ihm den Sprung zum Plattenlable Aggro Berlin. Mit dem Lable im Hintergrund stellten sich erste Erfolge und eine steigende öffentliche Wahrnehmung ein. Dennoch verließ Bushido Mitte 2004 das Lable. Er wechselte zu Universal Music. Von dort aus gründete er sein eigenes Plattenlable ersguterjunge und der Aufstieg in den Mainstream folgte samt Auszeichnungen. 2007 dann der Wechsel zu Sony BMG. Zuletzt erschien im Feb. 2015 das Studioalbum Carlo Cokxxx Nutten 3.

Abseits des Musikgeschäfts hat sich Bushido eine zweite Karriere in der Immobilienwirtschaft begonnen aufzubauen. Neben seinen musikalischen Erfolgen und denen in der Immobilienbranche steht Bushido neben der Kontroversität seiner Aussagen und Inhalte seiner Texte (u. a. Verherrlichung von Gewalt und Sexismus) vor allem immer wieder wegen seiner nachgesagten Verbindung zur organisierten Kriminalität und seinen strafrechtlichen Verfolgungen im Zusammenhang mit Beleidigung und Körperverletzung im Zentrum des öffentlichen Interesses.

Bildquelle: „Bushido philipp von ostau“ von Philipp von Ostau - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons