Der dabei ausgestrahlte Inhalt kann dabei abgeschlossen oder nicht abgeschlossen, fiktional oder auch an Tatsachen orientiert sein. Das Wort Serie leitet sich von der lateinischen Vokabel "series" ab, welches mit Reihe, Reihenfolge oder Kette übersetzt werden kann. Die allgemeinste Beschreibung der Fernsehserie lautet "eine im Fernsehen regelmäßig ausgestrahlte Folge von Sendungen". Bei der Fernsehserie handelt es sich um ein Format einzelner fiktionaler Sendungen, die auf Basis eines Gesamtkonzeptes regelmäßig ausgestrahlt werden. In Abweichung zur industriellen Serienfertigung, die stets identische Objekte produziert, sind mediale Serien durch unterschiedliche Inhalte ihrer Folgen gekennzeichnet. Diese Variation steigert Spannung und Neugier der Zuschauer auf kommende Folgen. Gleichbleibende Elemente hingegen dienen als Wiedererkennungsmerkmal der Zuschauerbindung. Folgen sind thematisch miteinander verknüpft. Serien werden produktionstechnisch in Folgen und übergeordnete Staffeln gegliedert. Ob eine Serie vollständig produziert wird, entscheidet oft der so genannte Pilotfilm, bei dem die prägnantesten Rollen wie auch die grundsätzliche Struktur der Serie im Vordergrund steht. Im Hinblick auf die Erzählstruktur wird zwischen Episodenserien und Fortsetzungsserien unterschieden. Episodenserien weisen eine in sich geschlossene Handlung auf, kennen keinen fixierten Figurenstamm, so dass neue Charaktere hinzukommen und verschwinden. Hingegen bleibt bei Fortsetzungsserien die Handlung einer Folge offen, so dass parallel laufende Handlungsstränge sich überschneiden. Unterschieden werden kann auch nach der Platzierung im Fernsehprogramm. Tagsüber laufende Serien besitzen geringere Einschaltquoten als Serien zur Hauptsendezeit. Die älteste Serie ist übrigens die nicht-fiktionale Serie "Meet the Press", die am 6. November 1947 debütierte.